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Facebook schafft in der EU 10.000 Stellen für das Metaverse

18.10.2021 - Der Konzern will maßgeblich in Europa den Aufbau seiner vernetzten, virtuellen Welt Metaverse vorantreiben und investiert dafür bis 2026 intensiv in hochqualifizierte Arbeitsplätze.

von Frauke Schobelt

"Wir bauen auf unserer langjährigen europäischen Präsenz auf und stellen die Region in den Mittelpunkt unserer Pläne zum Aufbau des Metaverse", schreibt Facebook   -Topmanager Nick Clegg - ehemaliger britischer Vizepremier - in einem Blogbeitrag   . "Diese Investition ist ein Vertrauensbeweis in die Stärke der europäischen Tech-Industrie und das Potenzial europäischer Tech-Talente".

Unter Metaverse versteht Facebook die nächste Stufe des Internets, eine Welt, in der die physikalische Realität mit Augmented Reality (AR) und Virtual Reality (VR) erweitert wird und verschmilzt. Der Begriff wurde vom US-Schriftsteller Neal Stephenson erstmals 1992 in seinem Science-Fiction-Roman 'Snow Crash' verwendet.

Facebook stehe am Anfang einer Reise, die dazu beitragen solle, die nächste Datenverarbeitungsplattform der Zukunft aufzubauen, so Clegg weiter. "In Zusammenarbeit mit anderen entwickeln wir das, was oft als Metaverse bezeichnet wird - eine neue Phase vernetzter, virtueller Erlebnisse unter Verwendung von Technologien wie virtueller und erweiterter Realität."

Das Metaverse habe das Potenzial, den Zugang zu neuen kreativen, sozialen und wirtschaftlichen Möglichkeiten zu eröffnen. "Und die Europäer werden es von Anfang an mitgestalten", so der Facebook-Manager. Er betont, dass kein individuelles Unternehmen das Metaverse besitzen und betreiben werde. "Wie auch das Internet wird das Metaverse sich durch Offenheit und Interoperabilität auszeichnen."

Europa sei dabei für Facebook von enormer Bedeutung, so Clegg. Hier würden Tausende von Mitarbeitenden und Millionen von Unternehmen, die Facebooks Apps und Tools täglich nutzen, zu dem Erfolg des Konzerns beitragen. "Die EU verfügt über eine Reihe von Vorteilen, die sie zu einem großartigen Investitionsstandort für Technologieunternehmen machen: ein großer Verbrauchermarkt, erstklassige Universitäten und - ganz wichtig - erstklassige Talente."

Facebook kann positive Schlagzeilen derzeit gut gebrauchen. Aussagen der ehemaligen Facebook-Managerin und Whistleblowerin Frances Haugen haben dazu geführt, dass der US-Konzern international massiv unter Druck geriet. Die 37-Jährige ruft die Politik dazu auf, das Netzwerk zu mehr Transparenz zu zwingen. Es wisse über die negativen Auswirkungen von Instagram auf Teenager, unternehme jedoch nichts dagegen. Auch ein stundenlanger Ausfall bei Facebook und seinen Diensten WhatsApp und Instagram wegen eines Fehlers in den Netzwerkeinstellungen sorgte für negative Presse.

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