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Crossmedia führt 35-Stunden-Woche als Gleitzeitmodell ein

03.01.2022 - Ab 1. Januar 2022 reduziert die unabhängige Mediaagentur die Wochenarbeitszeit bei vollem Lohnausgleich und ermöglicht zudem die freie Wahl des Arbeitsortes.

von Frauke Schobelt

Schon vor Corona waren alternative Arbeitszeitmodelle, Job-Shares und Homeoffice-Lösungen gelebter Alltag bei der inhabergeführten Agentur Crossmedia   . Ab Januar können die MitarbeiterInnen ihre Arbeit noch freier gestalten. Die Mediaagentur führt eine 35-Stunden-Woche als Gleitzeitmodell ein, auch der Arbeitsort ist frei wählbar.

Crossmedia sieht sich damit als Vorreiter in einer Agenturwelt, die eher für ihre "Work hard, play hard"-Einstellung bekannt sei. Mit mehr Flexibilität und Zeit für die Familie, weniger Geschäftsreisen und keiner festen Quotierung von Office- und Mobile-Office möchte Crossmedia ein "Neues Arbeiten" prägen, das zu verschiedenen Lebenskonzepten und -phasen passt. Gleichzeitig reagiere die Agentur damit auf Veränderungen auf Kundenseite. Denn auch in den Marketingabteilungen drehe sich das Rad immer schneller, haben sich über die Jahre Strukturen verändert und sind Arbeitsweisen fluider geworden. Dem möchte die Agentur nun Rechnung tragen und damit auch die eigene Agilität weiter stärken.

Ab Januar 2022 wird die Wochenarbeitszeit von derzeit 38 auf 35 Stunden reduziert. Die Agentur verweist auf zahlreiche Studienergebnisse, die zeigten, dass eine verminderte Stundenanzahl die Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeitenden steigert. "Viele Hebel liegen in der Optimierung und Verschlankung von Prozessen sowie einer noch besseren Teamarbeit", so die Agentur.

Gleitzeit soll eine flexiblere Einteilung der eigenen Arbeit ermöglichen. Fallen Überstunden an, können sie über ein Zeitkonto ausgeglichen werden. Bei Vollzeit ist es möglich, flexibel an mindestens vier und maximal sechs Werktagen zu arbeiten, um die Arbeitswoche noch individueller zu gestalten. Die Neuausrichtung der Arbeitsstunden erfolgt bei vollem Lohnausgleich und auch der Urlaubsanspruch bleibt wie gehabt.

"Die Länge eines Arbeitstages ist nicht ausschlaggebend für den Erfolg im Job, die 60-Stunden-Woche längst kein Aushängeschild mehr und das Hamsterrad keine Karriereleiter", sagt Markus Biermann, Gründer und Geschäftsführer der Crossmedia, und bezeichnet den New-Work-Ansatz als "Meilenstein für eine neue, menschen- und nachhaltigkeitsbasierte Form des Arbeitens".

Umgesetzt wird die ortsflexible 35-Stunden-Gleitzeit-Woche vom 01. Januar bis 30. Juni 2022 als sechsmonatiges Test-Projekt - mit der "festen Absicht, sie dauerhaft zu etablieren".

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