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Anteil der 'intelligenten' Unternehmen wächst

 (Bild: Fraunhofer IPT)

16.10.2019 - Weltweit können 61 Prozent der Unternehmen als 'intelligente Unternehmen' betrachtet werden. Zum Vergleich: 2018 waren es nur 49 Prozent.

von Christina Rose

Das sind Ergebnisse des 'Intelligent Enterprise Index' der Zebra Technologies Corporation , einem Anbieter von Geräten und Software zur Datenerfassung und -verarbeitung. Im Rahmen dieser globalen Umfrage wird analysiert, inwieweit Unternehmen physische und digitale Assets miteinander verbinden, um Innovation durch Echtzeitsteuerung, datengestützte Umgebungen und kollaborative mobile Workflows voranzutreiben. Der "Intelligent Enterprise Index" wird anhand von 11 Kriterien berechnet, darunter IoT-Vision und -Umsetzung, Datenmanagement und intelligente Analyse.

Auf Basis dieser Kriterien und getrieben durch den großen Druck, kontinuierlich ein besseres Kundenerlebnis zu bieten, hat sich der Handel in den letzten zwölf Monaten am stärksten weiterentwickelt. Die Branche lag 2018 am unteren Ende der Index-Rangliste, 2019 ist sie fast bis an die Spitze geklettert und belegt den zweiten Platz nach dem Gesundheitswesen.

Auch die Anzahl der als "intelligent" eingestuften Unternehmen, mit einer Punktzahl von 75 oder höher, ist im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. 2019 haben 17 Prozent der Unternehmen mit mindestens 250 Mitarbeitern diese Schwelle erreicht, während es 2018 nur 11 Prozent waren. Ebenfalls interessant ist, dass 37 Prozent der befragten kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMUs) mit 50-249 Mitarbeitern mindestens 75 Punkte erreicht haben. Dies zeigt, dass KMUs mit einer IoT-Vision oft "intelligenter" sind als große Unternehmen.

Kernergebnisse im Überblick:

  • IoT-Lösungen werden immer schneller eingeführt, wodurch kontinuierlich mehr Daten verfügbar sind.
    Das Gesamtergebnis des Intelligent Enterprise Index verbessert sich stetig, da immer mehr Unternehmen von der Probe- zur Implementierungsphase übergehen. 2019 wurde mit 61,5 Punkten das bisher beste Ergebnis erreicht. Dies entspricht einem Anstieg um fast 6 Prozent im Vergleich zu 2018. Hauptgrund ist der Zuwachs an "Intelligenz" bei Unternehmen im Handel und in der Transport- und Logistikbranche. Gleichzeitig wurde ein Anstieg um 9 Prozent im Vergleich zu 2017 verzeichnet, als der Index das erste Mal erfasst wurde. Mit einem Anstieg von über 9 Prozent seit 2018 verzeichnete EMEA dieses Jahr den größten Zuwachs an "Intelligenz" in allen Regionen.
  • Stetig zunehmende Investitionen in IoT-Lösungen und andere datengestützte Technologieplattformen
    2019 lagen die durchschnittlichen Ausgaben von Unternehmen weltweit bei 6,4 Millionen USD, was einem Anstieg von 39 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. 86 Prozent der Unternehmen gehen davon aus, dass diese Zahl in den nächsten ein bis zwei Jahren ansteigen wird, wobei die Hälfte der Befragten von einem Anstieg ihrer Investitionen um 21 bis über 50 Prozent ausgehen. In EMEA rechnen 77 Prozent der Unternehmen damit, ihre Investitionen in den Bereichen IoT und Mobilität in den nächsten ein bis zwei Jahren zu steigern.
  • Die Implementierung datengestützter Lösungen hat sich erheblich ausgeweitet
    46 Prozent der in der Umfrage befragten Unternehmen implementieren ihre IoT-Lösungen derzeit unternehmensweit - ein Anstieg von 38 Prozent seit 2018. Weitere 32 Prozent planen demnächst mit der regionalen Bereitstellung zu beginnen. 45 Prozent der Befragten in EMEA implementieren ihre IoT-Lösungen derzeit unternehmensweit. Dies entspricht einem Anstieg von 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Unter Berücksichtigung der Unternehmen, die demnächst eine unternehmensweite Bereitstellung planen, beträgt diese Zahl sogar 66 Prozent.
  • Da Sicherheit höchste Priorität hat, investieren Unternehmen verstärkt in die kontinuierliche Überwachung von Datensystemen
    62 Prozent der Unternehmen überwachen ihre IoT-Sicherheit heute durchgehend, um für Systemintegrität und Datenschutz zu sorgen. Dies entspricht einem Anstieg um 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, bzw. 13 Prozent im Vergleich zu 2017. Damals verfügten nur 49 Prozent der Unternehmen über ein Sicherheitsprotokoll zur konstanten Überwachung, wobei 47 Prozent ihre Systeme in regelmäßigen Abständen überprüften. 62 Prozent der Unternehmen in EMEA überwachen ihre IoT-Sicherheit heute kontinuierlich, um für Systemintegrität und Datenschutz zu sorgen. 2018 waren es nur 48 Prozent. Das entspricht einem Anstieg von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
  • Unternehmen wechseln zu "intelligenten" Ökosystem-Lösungen eines einzelnen Partners
    Fast die Hälfte (49 Prozent) der befragten Unternehmen hat angegeben, dass sie ihre gesamte "Intelligence"-Lösung heute in Zusammenarbeit mit einem einzelnen strategischen Partner verwaltet. Dazu zählen auch Komponenten und Dienstleistungen von Drittanbietern. In EMEA haben 43 Prozent der befragten Unternehmen angegeben, dass sie ihre IoT-Lösungen in Zusammenarbeit mit einem einzelnen strategischen Partner verwalten. Dies entspricht einem Anstieg von 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
  • KMUs schneiden beim Index besser ab als große Unternehmen (64,5 im Vergleich zu 61,5 Punkten)
    Der höhere Wert resultiert unter anderem daraus, dass mehr KMUs eine IoT-Vision haben und ihre Vorhaben umsetzen (69 Prozent im Vergleich zu 62 Prozent).

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