Technologie

Beko setzt im Reparaturservice auf KI

Symbolbild: Reparatur (Bild: Sebastian Halm/ChatGPT)
Symbolbild: Reparatur

16.10.2026 - Der Haushaltsgerätehersteller Beko unterstützt künftig Fehlerdiagnose und Ersatzteilplanung mit künstlicher Intelligenz. In Deutschland bearbeitet das Servicenetz jährlich rund 200.000 Reparaturen und mehr als 500.000 Kundenkontakte.

von Susan Rönisch

Beko   setzt im Kundendienst auf digitale Fehlerbehebung, KI-gestützte Reparaturhilfen und Ersatzteilprognosen. In Deutschland bearbeiten mehr als 110 Servicepartner und 60 eigene TechnikerInnen rund 200.000 Reparaturen pro Jahr.

Über Telefon, E-Mail, WhatsApp, Chatbot und digitale Selbstbedienungsangebote wickelt der deutsche Kundendienst jährlich mehr als 500.000 Kundenkontakte ab. Nach Unternehmensangaben lassen sich 23 Prozent der Anfragen bereits beim ersten Kontakt lösen. Digitale Anleitungen und Fehlerhilfen sollen zudem Probleme ohne Vor-Ort-Einsatz beheben helfen.

KI unterstützt Reparaturen und Ersatzteilversorgung

Ein KI-gestützter Assistent hilft TechnikerInnen, technische Informationen zu finden, und erstellt weltweit täglich rund 800 Empfehlungen für Reparaturlösungen. Digitale Plattformen stellen außerdem technische Dokumentationen und Diagnoseanleitungen bereit. Bei manchen Fehlern können Softwareaktualisierungen auf elektronischen Steuerplatinen den Austausch funktionierender Hardware vermeiden.

Für die Ersatzteilversorgung verwaltet Beko weltweit mehr als 450.000 Artikelnummern. KI-gestützte Prognosen und eine integrierte Planung haben die Verfügbarkeit der Ersatzteile nach Unternehmensangaben 2025 um fünf Prozent verbessert.

Das weltweite Kundendienstnetz umfasst nach Angaben des Herstellers mehr als 7.000 Servicestellen, 27.000 TechnikerInnen und 50 Callcenter in 58 Ländern. Welche der digitalen Funktionen in welchem Markt verfügbar sind, unterscheidet sich: Der direkte Kundendienstzugang über die Smart-Home-Anwendung HomeWhiz   wird beispielsweise nur in ausgewählten Ländern angeboten.

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