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Branding in Corona-Zeiten: Käufer erwarten von Marken Engagement für Mitarbeiter

20.04.2020 - Die Angst der deutschen aufgrund der Corona-Krise sowie das Hamstern lassen nach, so eine aktuelle Studie. Interessant ist für Marken vor allem, nach welchen Kriterien Konsumenten nun einkaufen und was sie von einer Marke erwarten. Das Schlechteste, was man demnach aktuell anstellen kann, ist Angestellte zu feuern.

von Sebastian Halm

Beim Kauf von Produkten wird momentan neben einem fairen Preis (47 Prozent) und einer hohen Qualität (36 Prozent) auch darauf geachtet, dass ein Produkt hält, was es verspricht (32 Prozent) und dass es regional hergestellt wird (29 Prozent). Frauen sind faire Preise (50 Prozent vs. 44 Prozent) und Regionalität (32 Prozent vs. 26 Prozent) wichtiger als Männern - Männer sind eine hohe Qualität (40 Prozent vs. 32 Prozent) und Innovationen/neue Produkte (10 Prozent vs. 4 Prozent) wichtiger als Frauen.

78 Prozent erwarten, dass sich Unternehmen jetzt für die Gesellschaft engagieren. Dabei wird vor allem erwartet, dass sich Unternehmen jetzt um ihre MitarbeiterInnen kümmern. Die Hälfte der Befragten erwartet, dass Unternehmen Home Office ermöglichen (50 Prozent) , dass niemand in Kurzarbeit geschickt oder entlassen wird (47 Prozent) und dass den MitarbeiterInnen die Lage des Unternehmens in der Krise transparent kommuniziert werden (43 Prozent). Außerdem soll möglichst die Produktion auf Waren umgestellt werden, die in der Krise relevant sind (44 Prozent). Geldspenden an Gastronomiebetriebe oder Kulturbetriebe werden gerade mal von einem Viertel der Befragten erwartet. Auch öffentliche Statements bzw. Danksagungen werden nicht im besonderen von Unternehmen und Marken erwartet

Marktforscher Appinio GmbH   hat ein umfangreiches Tracking rund um das Coronavirus aufgesetzt um herauszufinden, was für Auswirkungen das Virus auf die deutsche Bevölkerung hat. Die Studie wurde nun das fünfte Mal erhoben und wird auch in den folgenden Wochen regelmäßig aktualisiert, um Zeitverlaufsdaten abbilden zu können.

Befragt wurden dieses Mal 1000 Menschen aus Deutschland zwischen 15 und 65 Jahren.

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