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Werbewirtschaft rechnet mit Einschränkungen bis Frühjahr 2021

10.08.2020 - Die deutsche Wirtschaft rechnet wegen der Corona-Pandemie mit einer Einschränkung des öffentlichen Lebens für weitere 8,5 Monate - die Branche Werbung und Marktforschung deutlich länger.

von Frauke Schobelt

Laut der Auswertung einer Sonderfrage in der Konjunkturumfrage des IFO-Institutes vom Juli 2020 rechnen die Dienstleister mit 8,9 Monaten Einschränkungen, der Handel mit 8,6 Monaten, der Bau mit 8,2 Monaten und die Industrie mit 7,8 Monaten.

Am härtesten trifft es die Freizeitbranche. Sie befürchtet, dass noch 13 Monate lang Dienstleister im Bereich Sport, Unterhaltung und Erholung von der Coronakrise betroffen sein werden. Auch künstlerische Tätigkeiten und die Gastronomie erwarten mit 11,0 Monaten noch lange die Folgen der Pandemie zu spüren. Bei Erziehung und Unterricht werden durchschnittlich 10 Monate erwartet. In der Beherbergung rechnen die Unternehmen mit Einschränkungen von rund 9,3 Monaten, die Schifffahrt rechnet mit 9,1 Monate. Ebenso lange rechnen die Dienstleister der Branche Werbung und Marktforschung mit negativen Auswirkungen. Mit 6,6 Monaten am kürzesten betroffen sind Post- und Kurierdienste.

 (Grafik: Ifo-Institut)

 (Grafik: Ifo-Institut)


Beim verarbeitenden Gewerbe werden demnach die Hersteller von Lederwaren und Schuhen mit 11,2 Monaten besonders langfristig betroffen sein. Dagegen rechnen die Getränkehersteller mit negativen Corona-Folgen nur noch 6,4 Monate. Die Hersteller von Bekleidung erwarten weitere 9,3 Monate und die Textilhersteller 9,0 Monate. Die Chemie erwartet 8,2 Monate und der Maschinenbau 7,9 Monate.Der Großhandel rechnet mit 8,4 Monaten, der Einzelhandel mit 8,8 Monaten.

 (Grafik: IFO-Institut)

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