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Das sind die wichtigsten Trends im E-Mail-Marketing

23.03.2022 - Auch wenn sich die E-Mail als unverzichtbares Instrument der Marketingkommunikation etabliert hat, muss sie kontinuierlich optimiert werden, um ihre starke Stellung weiter ausbauen zu können. Fünf Trends, die das E-Mail-Marketing in den kommenden Monaten prägen werden.

von Valérie Félicité II Wagner-Amougou

Smarte Dienste, Transaktions-Features und interaktive Elemente; neue Verfahren der Personalisierung und steigende Bedeutung der Themen Sicherheit und Datenschutz. Laut Rasmus Giese , CEO von United Internet Media   (UIM), werden folgende Entwicklungen das E-Mail-Marketing in den kommenden Monaten prägen:

  1. Smarte Zusatzdienste als Assistenten und Organizer
  2. EMail-Dienste ermöglichen viel mehr als nur das Versenden und Empfangen elektronischer Nachrichten. Smarte Assistenten helfen, den Überblick zu behalten und stellen zudem praktische Zusatzservices bereit. Das Postfach der User ist in Kategorien wie Social Media, Newsletter, Bestellungen oder Verträge & Abos unterteilt und enthält zusätzliche Funktionen wie "Tarife vergleichen" oder "Kündigen". Das EMail-Postfach ist also der Dreh- und Angelpunkt sowie der zentrale Assistent und Organizer für das digitale Leben. Für die Versender von E-Mails bedeutet das: Sie sollten ihre Mails so gestalten, dass die smarte Software der Postfächer die eingehenden Nachrichten auch richtig zuordnen kann.

  3. Mehr Transaktionen aus dem Postfach heraus
  4. Führen Newsletter zu den Shopping-Angeboten der Versender, so sorgen sie auf deren Websites und Apps für mehr Umsatz. Je kürzer die Customer Journey, desto schneller der Kauf. Am schnellsten geht es, wenn die E-Mail selbst zum Shop wird. Werden die Nachrichten selbst um Kauffunktionen ergänzt, wird aus dem EMail-Postfach eine der reichweitenstärksten Transaktionsplattformen. Die EMail-Provider werden künftig noch mehr attraktivere Touchpoints im digitalen Handel anbieten, damit Unternehmen ihre Kunden direkt im Posteingang ansprechen können. Versender sollten ihre Strategie entsprechend anpassen.

  5. Interaktivität sorgt für Aufmerksamkeit
  6. Für mehr Engagement im Postfach sind interaktive Elemente gefragt. Auch in EMail-Newslettern können sie für Aufmerksamkeit und Abwechslung sorgen. Beispiele für diese Elemente können Animationen von Texten und Bildern sein, aber auch das Ein- und Ausblenden sowie Bildwechsel oder Zooms und Mouse-Over-Effekte. In einem Whitepaper hat der BVDW   untersucht, wie wichtig der Einsatz solcher Elemente werden kann. Ergebnis: Künftig sei davon auszugehen, dass interaktive Elemente zum festen Bestandteil des EMail-Marketings werden, so wie es heute schon bei den meisten anderen digitalen Kanälen der Fall ist. Marketers sollten sich deshalb dringend damit auseinandersetzen.

  7. E-Mails ermöglichen hohen Grad der Personalisierung
  8. Das elektronische Postfach bietet besondere Marketing-Möglichkeiten, so die Studie des DDV: "Die Grundlage für kundenzentrisches Marketing lässt sich mit einem Puzzle vergleichen. Umso mehr Puzzleteilchen man hat, desto besser kann man individuelle Interessen und Bedürfnisse des Kunden erkennen und diesen gerecht werden." Bislang konnte man für die Zusammensetzung des Puzzles Drittdaten heranziehen. Dies aber wird nicht mehr lange möglich sein. Umso wichtiger ist es jetzt, bei der Leadgenerierung nicht nur Anrede und Name abzufragen, sondern auch weitere Anmeldedaten zur Segmentierung zu nutzen. Grundsätzlich gilt: Im EMail-Marketing lassen sich zahlreiche Segmente für jeden User stark individualisieren. Das sollten Händler nutzen, um im richtigen Moment für jede Zielgruppe das passende Angebot auszuwählen.

  9. Datenschutz und Sicherheit als GrundlageDie meisten Verbraucher wünschen sich strengere Regeln und Gesetze beim Datenschutz - auch beim E-Mail-Marketing. Die Initiative "E-Mail made in Germany"   , die WEB.DE   und GMX   mitgegründet haben, bietet ihren Usern Features an, die dieses Sicherheitsbedürfnis adressieren. Die Daten werden zwischen Nutzern und Rechenzentren verschlüsselt übertragen. Und die Rechenzentren stehen in Deutschland und unterliegen deshalb dem strengen deutschen Datenschutz. Doch Sicherheit und Datenschutz ist auch Sache der Versender. Laut DDV-Studie ist der Einsatz von professioneller Versandsoftware um elf Prozentpunkte auf 71 Prozent gestiegen. Dadurch hat das EMail-Marketing an Qualität gewonnen. Dieser Trend wird weiter anhalten, was auch an einer zunehmenden Nachfrage nach trustedDialog spürbar wird. Denn damit durchlaufen die Versender ein besonderes technisches Verfahren. Die E-Mails werden für die Nutzer mit einem Prüfsiegel und dem Markenlogo im Postfach markiert. Durch die Integration des trustedDialog Prüfsiegels lassen sich wichtige Kennzahlen wie Öffnungs- und Klickrate steigern und gleichzeitig das Image von werbenden Marken stärken. Cases zeigen, dass ein deutliches Plus in den Parametern Vertrauenswürdigkeit, Sicherheit und Zuverlässigkeit erzielt werden kann.

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