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Wie man die Generation Z erreicht

 (Bild: kevinschmitz/Pixabay)

19.09.2019 - Junge Zielgruppen (18 bis 29 Jahre) sind besonders offen für alternative Touchpoints. Apps, Social Media und Digital Signage für personalisierte Angebote sind beliebt in der jungen Altersgruppe.

von Christina Rose

Personalisierung ist schon seit längerem ein Trendthema im Handel. Doch wie steht die Generation Z zu individuell zugeschnittenen Angeboten? Wie ist diese junge Zielgruppe am besten zu erreichen? Ingenico Marketing Solutions , Anbieter für Kundenbindungskonzepte, führte eine repräsentative Umfrage unter Verbrauchern in Deutschland durch, um die Ansprüche der Generation Z (Geburt nach 1995) zu evaluieren.

Mobile App und Social-Media-Plattformen sind beliebte Touchpoints

Mit 48 Prozent Befürwortern zeigt die junge Zielgruppe (18-29 Jahre) gegenüber dem Durchschnitt (35,3 Prozent) eine deutlich höhere Affinität für personalisierte Angebots- und Werbeformen. 74 Prozent der in einem Loyalty-Programm teilnehmenden Befragten aus der Generation Z würden dem Programm bei dieser Art der Kommunikation eher treu bleiben, 35 Prozent würden dieses sogar aktiv weiterempfehlen. Das sind die höchsten Quoten unter allen Teilnehmern.
Die ganz junge Zielgruppe der Auszubildenden und Studierenden zeigt mit 52,3 Prozent eine noch deutlichere Neigung zu personalisierter Kommunikation. (Grafik: Ingenico Marketing Solutions)

Bei der Frage nach der Touchpoint-Beliebtheit für personalisierte Angebote liegt für die jungen Teilnehmer die Händler-Webseite mit 45,2 Prozent deutlich vorne. E-Mail-Newsletter (29,9 Prozent) und Handzettel (17,5 Prozent) verlieren im Vergleich mit allen Teilnehmern hingegen an Relevanz. Dafür sind mobile Händler-Apps (29,9 Prozent) und Social-Media-Plattformen (23,7 Prozent) für die junge Altersgruppe deutlich attraktiver. Betrachtet man den Durchschnitt aller Teilnehmergruppen werden diese Kanäle nur von 17,1 (Mobile App) und 8,5 Prozent (Social Media) präferiert.
PPersonalisierte Angebote will die Generation Z am liebsten über die jeweilige Webseite erhalten. EMail-Newsletter und Handzettel dagegen sind in dieser Zielgruppe im Vergleich zu anderen deutlich weniger relevant. (Grafik: Ingenico Marketing Solutions)

Alternative Touchpoints erwünscht

Zudem zeigt die Generation Z durchweg die größte Offenheit für alternative Touchpoints. Für 11,3 Prozent ist Digital Signage, also eine digitale Beschilderung, ein relevantes Medium für personalisierte Angebote (Durchschnitt: 4,6 Prozent). Check-In- und Check-Out-Couponing sind weitere Kanäle, die von der jungen Zielgruppe überdurchschnittlich gewünscht werden (Zustimmung bei 7,9 Prozent).

18- bis 29-Jährige möchten Informationen in Form von Pull-Nachrichten, so dass die Konsumenten sich bei Bedarf selber in der Mobile App oder Website die Angebote aktiv aufrufen und ansehen. (Grafik: Ingenico Marketing Solutions)

Für die Umfrage 'Personalisierung im Omnichannel-Handel durch Recommender Systeme' wurden im Zeitraum vom 13. bis 20. Dezember 2018 insgesamt 1.051 Privatpersonen ab 18 Jahren aus Deutschland online befragt. Die Studie kann hier bezogen werden.

Insgesamt gilt die Generation Z einer Studie von Adobe zufolge als die online am wahrscheinlichsten beeinflussbare Generation . Ihrer Anfälligkeit sind sich die Konsumenten aus der Generation Z durchaus bewusst: 62 Prozent glauben, dass sie am ehesten von dem beeinflusst werden, was sie im Internet sehen.

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