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Smarte Technologien verändern Kaufverhalten

 (Bild: Amazon)

27.09.2019 - Die voranschreitende Nutzung von Technologien mit Künstlicher Intelligenz (KI) verändert das Verhalten der Konsumenten und ihren Umgang mit Marken - vor, während und nach dem Kauf. Darauf sollten sich Marken einstellen.

von Frauke Schobelt

KI verändert die Art und Weise, wie Verbraucher nach Informationen suchen, sich inspirieren lassen und Services nutzen. Dadurch wird das Einkaufsverhalten beeinflusst, wie die Studie 'The Retail Revolution' zeigt, mit der die Mediaagentur OMD zum zweiten Mal die Akzeptanz, Nutzung und Wahrnehmung von KI-Technologien (Artificial Intelligence, AI) im internationalen Vergleich analysiert.

Keine Technologie habe sich weltweit so schnell verbreitet wie Sprachassistenten. 31 Prozent der Deutschen besitzen bereits einen Smart Speaker - und die Nutzung von Voice Assistants und Smart Speakern nimmt weiterhin rasant zu. Damit liegt Deutschland sogar leicht über dem internationalen Schnitt. Nationen wie Schweden oder die Niederlande, die sonst für ihre Innovationsfreude bekannt sind, entwickeln sich hierbei viel langsamer als der deutsche Markt.

Die Adaption smarter Technologien im Markt variiert stark: Während Voice Assistants bereits an der Schwelle zum Mainstream sind, befinden sich Technologien wie Smart Home-Anwendungen oder Chatbots noch am Anfang des Adaptionsprozesses.

31 Prozent der Deutschen besitzen einen Smart Speaker.  (Grafik: OMD)
Die Art der gewünschten KI-Unterstützung unterscheidet sich je nach Konsumbereich. Zwar ist die Offenheit für KI-Interaktionen über alle Einkaufsbereiche hinweg hoch, jedoch variiert das Bedürfnis nach Unterstützung stark: Je höher der Beratungsbedarf einer Produktkategorie, desto größer ist auch der empfundene Mehrwert durch KI-Services für Konsumenten. Dieser Mehrwert wird im Wesentlichen erreicht durch Unterstützung, persönliche Relevanz, Vereinfachung und Inspiration. Die KI-Services einer Marke müssen daher genau auf die Bedürfnisse der Kunden rund um den Kauf zugeschnitten werden, so der Rat der Studienautoren.

41 Prozent der KI-Kundigen würden für bessere Services weder zahlen noch ihre Daten teilen. (Grafik: OMD)
"Für viele Menschen sind AI-Technologien aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken - einige haben Smart Home-Anwendungen in ihre Häuser eingeladen, andere tragen sie zum Beispiel in Form von Apple Watches und Fitbits täglich mit sich. Es wird immer wichtiger, die neuen Entwicklungen nicht nur zu beobachten, sondern ihre Bedeutung für die eigene Branche oder die eigene Marke einordnen und instrumentalisieren zu können", sagt Oliver Stroh, CEO OMD Germany. "Im Fokus unserer Studie stand die Frage, ob es an der Zeit ist, dass Marken in diese neuen Technologien investieren - und die Erkenntnisse sprechen eine klare Sprache: Alle Unternehmen, die sich jetzt nicht mit AI befassen und konkret handeln, verpassen wichtige Chancen zur Entwicklung ihrer Marke."

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