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Medienentscheider verschwenden ein Drittel ihrer Arbeitszeit

04.03.2020 - Im Durchschnitt verbringen deutsche Business- und IT-Entscheider in der Medienbranche 32 Prozent ihrer Arbeitszeit mit Aufgaben, die keinen entscheidenden Mehrwert für ihr Unternehmen bieten.

von Christina Rose

Medienteams sind durch den rasanten Wandel von Formaten, Technologien und Geräten stark herausgefordert, Schritt zu halten. Veraltete Systeme, die implementiert wurden, bevor es moderne Plattformen, Netzwerke und die Cloud gab, verursachen immer noch erhebliche Konflikte innerhalb von Teams. Zudem setzt die immer schneller werdende Bereitstellung von Inhalten auf einer Vielzahl neuer Plattformen Medienunternehmen enorm unter Druck. Dies geht aus der kürzlich durchgeführten Studie 'Der Status der Zusammenarbeit in der Medienbranche' von Vanson Bourne   im Auftrag von Dropbox   hervor, für die 100 deutsche Business- und IT-Entscheider aus Medienunternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern befragt wurden.

Kreativität und Innovation sind Teamaufgaben

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Entscheidungsträger heute am Arbeitsplatz zu viel Zeit mit reinen Verwaltungsaufgaben verbringen müssen. Zeit, die am Ende für kreative Aufgaben und produktives Arbeiten fehlt. Es herrscht große Einigkeit darüber, wie sich dagegen angehen lässt: 94 Prozent der befragten Führungskräfte im Medienbereich glauben, dass ein positives Nutzererlebnis für den Rezipienten bereits mit der Schaffung reibungsloser Workflows bei den Teams beginnt, die die Inhalte kreieren. Für eine ähnlich hohe Zahl (90 Prozent) ist die Fähigkeit, die richtigen Inhalte zur richtigen Zeit zu liefern, direkt abhängig von den zur Verfügung stehenden Kollaborations-Tools. Dennoch räumt über ein Viertel der Befragten (27 Prozent) ein, dass sie eigentlich nicht die Werkzeuge haben, die die Zusammenarbeit in ihren Unternehmen im notwendigen Maße unterstützen.

Problem erkannt, Problem gebannt? Mehr als die Hälfte der Befragten (66 Prozent) glaubt, dass bei der teamübergreifenden Kollaboration deutlicher oder sogar großer Verbesserungsbedarf besteht. 84 Prozent der Medien-Entscheidungsträger sehen gar den Gesamterfolg ihres Unternehmens in Abhängigkeit von einer deutlichen Verbesserung der Kollaboration. Mehr als ein Drittel der Befragten (35 Prozent) geben an, dass unter anderem die vorherrschende Unternehmenskultur im Zusammenspiel mit festgefahrenen Prozessen eine Transformation hin zu mehr Kollaboration erschwert. Fast alle Medienentscheider (91 Prozent) erachten es als einen der wichtigsten Wettbewerbsvorteile, die richtige Umgebung für Innovationen zu schaffen.

Ein solcher Kulturwandel hin zu mehr gelebter Kollaboration geschieht nicht über Nacht, dennoch legt die Studie nahe, dass ein intelligenter Arbeitsplatz die Basis für eine fokussiertere Zusammenarbeit schaffen kann. Der Großteil der befragten Entscheider (88 Prozent) geht davon aus, dass ein vernetzter Arbeitsbereich - der Teams, Tools, Inhalte und die damit verbundene Kommunikation zusammenbringt - die Geschäftsergebnisse und die Zusammenarbeit teamübergreifend verbessern würde. Die Einführung smarter Kollaborations-Tools gehört somit auch für mehr als ein Drittel der Befragten (32 Prozent) in den nächsten 12 Monaten zu den obersten Prioritäten.

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