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Deutsche Krebshilfe löst Tierversuchsdiskussion aus

13.09.2012 - Die Deutsche Krebshilfe hat im Web ein Video verbreitet, das vermeintliche Tierquälerei zeigt. Nach neun Tagen löste der Verein die Viralkampagne auf: Das Schwein, das mit UV-Strahlen gequält wurde, war ein "Schauspielschwein".

Ziel der Viralkampagne ist es, Jugendliche davon abzubringen, Solarien zu besuchen. Laut Deutscher Krebshilfe erkranken jährlich 224.000 Menschen in Deutschland an Hautkrebs. Um gerade gefährdete Jugendliche vom Gang ins Solarium abzuhalten, hat die Agentur Jung von Matt für den Verein ein Video produziert, das Forscher zeigt, die ein Schwein zu Versuchszwecken mit UV-Strahlen belasten.

Jung von Matt verbreitete das Video über den Blogger Nils Bokelberg am 3. September. Durch ihn verteilte es sich im Netz. In verschiedenen Foren wurden Diskussionen über UV-Belastung geführt, ob das Video echt sei und was gegen Tierversuche getan werden könne. "Diese Diskussionen wollten wir auslösen", sagt Tilman Strauss, stellvertretender Geschäftsführer von Jung von Matt/Relations. "Die Idee der Kampagne beruhte auf der Erkenntnis, dass Menschen oft mehr Mitleid mit Tieren haben als mit Menschen", sagt Lutz Nebelin, Geschäftsführer von Jung von Matt/Relations.

Das "Versuchsschwein" der Deutschen Krebshilfe heißt Smarty und trat schon öfter in Filmen und Serien auf. Am 12. September wurde die Viralkampagne bei "Stern TV" aufgelöst, Smarty war zu Gast im Studio. Auf der Microsite Rosi-hat-Schwein-gehabt.de ist die Kampagne zusammengefasst. Zudem gibt es eine mobile App, die einen "Check-deine-Haut-Test" beinhaltet.

Obwohl Jung von Matt davon spricht, dass hitzige Diskussionen erwünscht waren, sprechen einige Medien von einem vorzeitigen Abbruch der Kampagne aufgrund der Beschwerden von Tierschützern. Gegenüber ONEtoONE sagte Tilmann Strauss: "Das stimmt nicht. Man muss die Kampagne als Gesamtpaket sehen. Ohne die Aufregung hätte ,Stern TV` uns keine 30 Minuten Sendezeit eingeräumt". (db)

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