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Selbstironie statt Kundenservice: BVG bewirbt sich als Weltkulturerbe

Szene aus dem neuen BVG-Spot. (Bild: BVG)
Szene aus dem neuen BVG-Spot.

09.12.2019 - Der Fahrkartenautomat wird zur Wahlurne: Mit einer Kampagne von Jung von Matt/Saga rufen die Berliner Verkehrsbetriebe die Berliner zur Unterstützung für ihre Bewerbung auf.

von Frauke Schobelt

Mit einem humorvollen Kniff verkauft die BVG Beständigkeit - oder Stillstand, wie mancher Berliner sagen würde - als schützenswerten Vorteil. Die Begründung für die Bewerbung als Weltkulturerbe: In Zeiten immer schneller rotierender Trends, die insbesondere in Berlin spürbar sind, bleibt die BVG sich, ihren Sitzmustern, der Berliner Schnauze und nervigen Kartenautomaten treu und biete dadurch verunsicherten Großstädtern den nötigen Halt in einer Welt des beständigen Wandels. Gleichzeitig verbinde die BVG Ost und West, bringe die Berliner in überfüllten Bussen näher zusammen und präge mit all ihren Fahrzeugen und Bauwerken das Stadtbild.

Die BVG sei ein Kulturgut Berlins, erklärt Dr. Martell Beck, Bereichsleiter Marketing und Vertrieb der BVG, die Kampagnenidee: "Das, was zunächst wie ein (schlechter) Witz klingt, meinen wir absolut ernst: Wir bewerben uns als Weltkulturerbe. Dass wir dabei aber weiterhin auf Humor setzen, ist klar: Wir wollen augenzwinkernd darauf aufmerksam machen, dass die BVG eben kein normales Verkehrsunternehmen ist. Sie kann Weltkulturerbe werden - schließlich ist in Berlin alles möglich."

Der Kino- und Online-Spot inszeniert die BVG als konstanten Gegenentwurf zum schnelllebigen Berlin. Begleitet wird der Aufruf-Film von einer integrierten Kampagne. Neben OOH-Motiven und Fahrzeug-Beklebungen machen Audio-Spots, digitale Werbeflächen und diverse Online-Formate wie Swipe-ups oder Video-Ads in den sozialen Medien auf die Kampagne und Bewerbung aufmerksam.

Denn die Berliner sollen mitmachen. Sie werden aufgerufen, das Vorhaben zu unterstützen und können Teil der Kampagne werden. Auf der Kampagnen-Webseite haben die Berliner die Wahl - zwischen "JA" und "JA". Die Ticketautomaten werden im Kampagnenzeitraum zu Wahl-Urnen. Im Online-Shop gibt es limitierte Merchandise-Artikel, auf Instagram können User mit einer eigenen BVG-Lense und unter den Hashtags #weilwirdichlieben und #WeltkulturerbeBVG ihre Bekenner-Stories teilen.

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