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Corona legt Digitalisierungs-Defizite des Gesundheitswesens offen

30.07.2021 - Die Corona-Pandemie hat den Menschen in Deutschland die Dringlichkeit einer umfassenden Digitalisierung des Gesundheitswesens vor Augen geführt.

von Sebastian Halm

Fast 8 von 10 Bundesbürgerinnen und Bundesbürgern (78 Prozent) ist durch die Ereignisse der vergangenen 18 Monate nach eigenem Bekunden die Bedeutung der Digitalisierung des Gesundheitswesens klar geworden. Zugleich sagen drei Viertel (75 Prozent), mit digitalen Technologien ließen sich solche Krisen besser bewältigen - das ist eine Steigerung um mehr als 20 Prozentpunkte verglichen mit 2020, als 53 Prozent dieser Aussage zustimmten.

71 Prozent fordern mehr Tempo beim Ausbau digitaler Angebote in der Medizin - (2020: 65 Prozent). Und 70 Prozent sind der Meinung, Deutschland hänge bei der Digitalisierung des Gesundheitssystems hinter anderen Ländern zurück - 60 Prozent waren es vor einem Jahr.

87 Prozent der Deutschen bemängeln die Nachverfolgung von Infektionsketten durch die Gesundheitsämter als zu langsam. Das sind Ergebnisse zweier repräsentativer Befragungen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom   . Eine erste Befragung zu Themen der digitalen Gesundheitsversorgung wurde im Mai 2021 unter 1.157 Personen in Deutschland ab 16 Jahren durchgeführt, eine zweite speziell zum digitalen Impfnachweis Anfang Juli 2021 unter 1.005 Personen in Deutschland ab 16 Jahren.

Nur 15 Prozent lehnen den Impfpass ab oder stehen ihm indifferent gegenüber - eine Aufgeschlossenheit, die sich leider nicht in den aktuellen Impfkurven widerspiegelt.  (Grafik: Bitkom)

Demnach gibt es unter den Bundesbürgerinnen und Bundesbürgern großes Interesse am digitalen Impfnachweis. 42 Prozent der Nutzerinnen und Nutzern eines Smartphones haben ihn bereits auf dem eigenen Smartphone gespeichert - lediglich 12 Prozent geben an, kein Interesse am digitalen Impfnachweis zu haben, obwohl sie ein Smartphone haben. In Deutschland besitzen 21 Prozent kein Smartphone.

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