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Nutzer recherchieren mehr, was mit ihren Daten im Netz passiert

16.11.2020 - Die deutschen Internetnutzer hinterfragen zunehmend, was mit ihren Daten im Web passiert. So recherchierten sie 2020 häufiger als im Vorjahr nach Begriffen im Zusammenhang mit Cookies, Datenschutz, aber auch Fake News.

von Christina Rose

Ein Grund für den Anstieg könnte der von der EU geplante Digital Services Act   sein, über den sich die Deutschen ebenfalls verstärkt informieren. Das geht aus einer Untersuchung der Online-Visibility-Management-Plattform SEMrush   hervor. Der Digital Services Act ist ein geplantes Gesetz der EU, das die Marktmacht von Google, Facebook und Co. einschränken soll. Er gilt als Leuchtturmprojekt von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und soll bis Jahresende in einem ersten Entwurf verschriftlicht werden.

49.222 Suchanfragen gingen 2020 durchschnittlich pro Monat nach dem Schlagwort 'Cookies löschen' ein, wobei es den größten Anstieg zwischen August (49.500) und September (74.000) gab. Zum Vergleich: 2019 lag der Monatsdurchschnitt noch bei 33.117 Anfragen. Auch an der Wortkombination 'Cookies Internet' war das Interesse im laufenden Kalenderjahr mit durchschnittlich 2.811 monatlichen Suchanfragen ungleich höher also noch 2019 (868). Einen beachtlichen Anstieg konnte das Buzzword 'Zoom Datenschutz' für sich verbuchen, das von durchschnittlich 43 (2019) auf 12.160 Suchanfragen sprang. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie führen viele Menschen über Zoom Videocalls durch. Prozentual hat der Suchbegriff "Digital Services Act" im Jahresvergleich zwar ebenfalls sehr stark zugelegt (+5550 Prozent). Mit durchschnittlich 678 monatlichen Anfragen in 2020 liegt er aber noch vergleichsweise niedrig.

Auch die Schlagwörter 'Targeting' (35.567) und 'Fake News' (26.933) erregten vermehrt das Interesse der Internetnutzer, während die 'Uploadfilter' mit durchschnittlich 1.396 monatlichen Suchen im Vorjahresvergleich deutlich verloren haben (-90,91 Prozent).

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