Kundenbindung

Loyalty-Programme sind im DACH-Raum sehr beliebt

17.03.2025 - Neun Kundenbindungsprogramme besitzt jeder Erwachsene in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wofür sie im Einzelnen genutzt werden, hat eine Studie jetzt untersucht.

von Christian Gehl

Der Münchner Software-Hersteller Comarch   hat zusammen mit der Global Loyalty Organisation   aus London die jüngsten Entwicklungen im Bereich Kundenbindung in einer weltweiten Analyse untersucht.

Die wichtigsten Ergebnisse für die DACH-Region:

  • VerbraucherInnen haben in den drei Ländern im Schnitt neun Loyalty-Programme abonniert.
  • Am häufigsten nutzen sie die Angebote der Supermärkte: 35 Prozent der Befragten haben ein solches Kundenbindungsprogramm in ihren Geldbeuteln.
  • Sehr beliebt sind auch die Angebote von Hotels (12 Prozent nehmen an solchen teil),
  • 9 Prozent nutzen Loyalty-Programme von Fluggesellschaften und Flughäfen,
  • andererseits aber nur 0,82 Prozent diejenigen von Tankstellen.

Eine Besonderheit unter den weltweit untersuchten Märkten: In der DACH-Region sind Loyalty-Programmen in Nischen attraktiv für KonsumentInnen.
  • So nutzen drei Prozent der Deutschen Bau- und Heimwerkermarktprogramme,
  • sieben Prozent der Österreicher profitieren von Kosmetik- und Drogerieprogrammen und
  • vier Prozent der SchweizerInnen tun dies bei Telekommunikations- und Mobilfunkanbietern.

Grund der regen Teilnahme sind vor allem die Rabatte und Cashbacks (27 Prozent) sowie der Wert der Prämien (23 Prozent). Gesammelt wird vor allem beim regelmäßigen Lebensmitteleinkauf (29 Prozent) und beim Online-Shopping (16 Prozent), 8 Prozent tun dies zudem beim Kauf von Flugtickets. Eingelöst werden die Punkte vornehmlich
  • beim Lebensmitteleinkauf (23 Prozent),
  • beim Online-Shopping (22 Prozent) sowie
  • für Kleidung, Schuhe, Kosmetika und Elektronik (10 Prozent).


Grundlage der Globale Loyalty-Trends 2025+   ist eine Umfrage unter 3000 Konsumentinnen und Konsumenten aus den USA, Europa, dem Nahen Osten und Lateinamerika im Alter von 18 bis 78 Jahren. Speziell für Deutschland sind in der Studie keine detaillierten Daten veröffentlicht

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