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Mehrheit ist unzufrieden mit digitaler Transformation in eigenem Bundesland

28.04.2022 - ... aber das eigene Unternehmen ist top! Ansonsten herrscht in Deutschland in weiten Teilen der Bevölkerung große Unzufriedenheit über die nur schleppend voranschreitende Digitalisierung in vielen Bereichen.

von Sebastian Halm

Immerhin ein Viertel der Befragten gibt an, dass das Thema Digitalpolitik einen großen Einfluss auf ihre Wahlentscheidung bei der nächsten Landtagswahl habe. Die wichtigsten digitalpolitischen Aufgaben im Bund und Land sind der Aufbau einer digitalen Verwaltung, die Erhöhung der allgemeinen IT-Sicherheit, schnelle Gigabitnetze und die strategische Förderung digitaler Bildung.


Dies ist das Ergebnis der heute vorgestellten zweiten Auflage des digitalpolitischen Barometers des eco - Verband der Internetwirtschaft e.V.   und des Meinungsforschungsinstituts Civey   mit Unterstützung des Vodafone Instituts für Gesellschaft und Kommunikation   und und Huawei   .

Demnach geben aktuell 68 Prozent der Menschen in Deutschland an, in keinem digitalpolitischen Bereich zufrieden zu sein. Besonders groß ist die Unzufriedenheit bei den Themen Cybersicherheit (nur 2,4 Prozent zufrieden), digitale Bildung (nur 3,3 Prozent zufrieden) und digitale Verwaltung (4 Prozent zufrieden). Diese Werte decken sich weitgehend mit den Antworten vor genau einem Jahr (April 2021) vor der Bundestagswahl.


Nicht nur die breite Bevölkerung, auch IT-ExpertInnen geben dem Digitalstandort Deutschland schlechte Noten. So bewerten über 60 Prozent der Befragten Fachleute den Digitalstandort Deutschland im internationalen Vergleich als nicht wettbewerbsfähig. Den dringendsten digitalpolitischen Handlungsbedarf sehen Menschen in Deutschland in den Bereichen digitale Verwaltung (45Prozent), Cybersicherheit (42,6Prozent) und digitaler Infrastruktur (41,5Prozent) (Mehrfachantworten waren möglich). Diese Einschätzung deckt sich mit den Schwerpunkten der IT-ExpertInnen.

Digitale Transformation in Unternehmen angekommen


Jede zweite IT-Fachkraft sieht eigenes Unternehmen als weit fortgeschritten oder sogar als Vorreiter (18,5 Prozent) Während im öffentlichen Bereich bei der digitalen Verwaltung und im Bildungswesen also noch großer Nachholbedarf bei der digitalen Transformation besteht, setzen Unternehmen bereits verstärkt auf digitale Lösungen. So geben über 70 Prozent der befragten IT-Expert:innen an, dass die digitale Transformation von großer Bedeutung für ihr Unternehmen sei. Mehr als jede zweite Fachkraft der IT sieht das Unternehmen hier als weit fortgeschritten (36 Prozent) oder sogar als Vorreiter (18,5 Prozent).

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