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Homeoffice: Die Angestellten finden es super, die Chefs zaudern

03.12.2020 - Im Jahr 2020 haben doppelt so viele Berufstätige wie im Vorjahr mobil oder von zu Hause aus gearbeitet: 32 Prozent der Befragten nutzten Telearbeit, Homeoffice oder mobiles Arbeiten. Bei den Berufstätigen mit Bürojob liegt der Anteil sogar bei rund 60 Prozent - auch dies ist eine Verdoppelung im Vergleich zum Vorjahr.

von Sebastian Halm

Diesen deutlichen Corona-Effekt beim Homeoffice zeigt die Studie D21-Digital-Index 2020/2021   der Initiative D21, gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie   und durchgeführt von Kantar   .

Sowohl bei Homeoffice-Erfahrenen als auch bei bisherigen Nicht-NutzerInnen hat die Corona-Pandemie den Arbeitsalltag stark verändert: 34 Prozent der im Homeoffice Arbeitenden sind ErstnutzerInnen, die im Zuge der Pandemie erstmals von dieser Möglichkeit Gebrauch machten. Von den erfahrenen NutzerInnen haben 38 Prozent in Folge der Pandemie mehr Homeoffice gemacht als vorher. Ob Neuling oder Routinier - die Mehrheit der NutzerInnen (59 Prozent) fand die Arbeit im Homeoffice teilweise effizienter, weil es weniger Ablenkung gab. Die große Mehrheit fühlt sich von den ArbeitgeberInnen beim Umstieg ausreichend unterstützt (64 Prozent). Einen großen Vorteil des Homeoffice sehen 63 Prozent der befragten Berufstätigen in Bürotätigkeit in der größeren Flexibilität bei der Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben.

iBusiness hat untersucht, wie Entscheider dafür sorgen können, dass mehr Menschen einen Homeoffice-Job akzeptieren. Ein hoher Aktivwert spricht für hohen Einfluss eines Faktors, ein hoher Passivwert für eine hohe Beeinflussung des Faktors durch die Gesamtsituation. Es zeigt sich: Gerade die eher reservierten Firmenleitungen sind am bedeutsamsten. (Grafik: Quelle: iBusiness; Grafik: HighText Verlag)

Mit Blick auf die Zukunft nach der Corona-Pandemie möchten 36 Prozent der befragten Berufstätigen mit Bürojob künftig mindestens die Hälfte der Arbeitszeit von zu Hause aus arbeiten. Von den Befragten mit Homeoffice-Erfahrung kann sich sogar mehr als die Hälfte vorstellen, den Anteil auszubauen. 51 Prozent wünschen sich mindestens die Hälfte ihrer Arbeitszeit als Homeoffice. Unter den befragten Führungskräften (aus allen Branchen und Tätigkeiten) gab dagegen nur jede vierte Person (25 Prozent) den Wunsch an, dass ihre MitarbeiterInnen nach der Corona-Krise mehr im Homeoffice arbeiten sollten als vorher.

Homeoffice ist nichts für das (Krisen)Management: Mit Begin der Pandemie haben die Chefs sogar den Heimarbeitsplatz tendenziell eher aufgegeben. (iBusiness-exklusive Umfrage vom Juli) (Grafik: HighText Verlag)

74 Prozent der Befragten, die während der Corona-Pandemie zu Hause arbeiteten, bewerteten die technische Ausstattung durch ihr Unternehmen als ausreichend. Während sich die Ausstattung mit Laptop (49 Prozent) oder Smartphone (23 Prozent) während der Pandemie kaum veränderte (+3 bzw. +1 Prozentpunkte), nahm die Bedeutung von Möglichkeiten zur sicheren mobilen (Zusammen-)Arbeit stark zu.

Eine Frage der Familiensituation: Loben viele Menschen in der Kantar/D21-Umfrage die höhere Konzentration im Homeoffice gibt es auch das gegenteilige Szenario: Ablenkung ist für viele der größte Störfaktor beim Arbeiten daheim. (Grafik: HighText Verlag)

Der Anteil der Berufstätigen mit Bürojob, denen das Unternehmen einen Fernzugang/VPN, einen Videokonferenzdienst oder Kollaborationstools zur Verfügung gestellt hat, hat sich jeweils verdoppelt. Die Ausstattungsquote stieg sowohl beim Fernzugang/VPN als auch bei Videokonferenzdiensten auf 33 Prozent (+ 17 Prozentpunkte) sowie bei Kollaborationstools für gemeinsames Arbeiten in Dokumenten auf 26 Prozent (+15 Prozentpunkte).

Für den D21-Digital-Index hat Kantar zwischen Juni und Juli 1.154 Angestellte und Azubis persönlich befragt.

Diskussion:
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