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"Impfen lohnt sich": 150 Unternehmen ändern ihre Markenclaims für Impfkampagne

Mehr als 150 Unternehmen machen mit bei der Kampagne #GemeinsamGegenCorona. (Bild: Antoni)
Mehr als 150 Unternehmen machen mit bei der Kampagne #GemeinsamGegenCorona.

07.12.2021 - Die Marken und Unternehmen rufen mit der bisher größten Kampagne zum Impfen auf und gestalten dafür ihre Werbeslogans um. In den sozialen Netzwerken erhält der gemeinsame Aufruf unter #ZusammengegenCorona viel Zuspruch.

von Frauke Schobelt

Interessant, wie gut sich viele Markenclaims eignen, um mit nur einer kleinen Änderung einprägsame Werbung für die bisher größte Impfkampagne zu machen. BMW bekennt sich zur "Freude am Impfen", Lidl bekräftigt das wissenschaftlich bewiesene "Impfen lohnt sich", "Impfen... finde ich gut" heißt es nun bei Otto und "Wir lieben Impfen" bei Edeka. Nespresso fragt: "Impfen - what else?" und Netto fordert kurzerhand auf: "Dann geh doch zum Impfen!". Denn Parship erklärt: "Alle 11 Minuten ist uns viel zu wenig, wenn's ums Impfen geht" und Ritter Sport stellt gleich eine neue Sorte vor: "Impfstoff: Erst Piksen, dann Knuspern!". Douglas schließt sich dem Aufruf an mit "Come Impf and find out", die Volksbanken hoffen "Wir impfen uns den Weg frei" und Baumarkt Toom zollt "Respekt, wer sich impfen lässt".

Mehr als 150 Unternehmen und Marken haben sich der Aktion angeschlossen, die von der Werbeagentur Antoni initiiert wurde   und an den "Teamgeist" in Deutschland appelliert. Sie werben ab sofort mit den neugestalteten Slogans in ihren Social-Media-Kanälen unter dem Hashtag #ZusammenGegenCorona für die Impfkampagne der Bundesregierung, die prompt in den Twitter-Trends landete und viel Zuspruch erhält.

Zielgruppengerecht läuft die Kampagne außerdem beim Medienpartner "Bild"-Zeitung. Das Springer-Blatt hat sich bisher nicht als Unterstützer der Coronamaßnahmen hervorgetan - im Gegenteil. Eine Allianz von WissenschaftlerInnen wirft der "Bild" in einem offenen Brief Diffamierungen vor   und ruft zu mehr Sachlichkeit in der Coronapandemie auf.

Vom Dax-Konzern bis zum Familienunternehmen, mit dabei bei der Impfkampagne sind die bekanntesten Marken, Händler und Unternehmen in Deutschland. Dazu zählen unter anderem die AOK, Nivea, die DAK Gesundheit, Vodafone, Sixt, Ebay Kleinanzeigen, Porsche und Mercedes-Benz, Kaufland, die Sparkassen, die Deutsche Bank, die Fast-Food-Ketten McDonald's und Burger King sowie die Lebensmittelmarken Katjes, Iglo, KitKat und Rügenwalder Mühle. Auch die BVG, DB Cargo, die "Welt" und Aperol "Spritz" machen mit.

"Impfen lohnt sich: #Lidl sieht das Impfen als wichtigen Baustein in der Pandemiebekämpfung, um sich und andere zu schützen. Daher unterstützt Lidl gemeinsam mit anderen großen Unternehmen die Impfkampagne #ZusammenGegenCorona", heißt es dazu im Twitter-Kanal von Lidl. Und Hornbach kürt dort mit dem Claim "Es gibt immer was zu impfen" das Impfen zum nächsten großen Projekt.

"Marken haben Einfluss und Reichweite. Warum also nicht beides für die Botschaft nutzen, dass die eigene Impfung für uns alle der beste Weg aus der Pandemie ist", sagt Sven Dörrenbächer , Partner der Berliner Werbeagentur Antoni. Weitere Unternehmen sind aufgerufen, sich der Kampagne anzuschließen.

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