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Datenkompetenz: Studie sieht hohen Nachholbedarf

07.05.2021 - Sowohl beruflich wie auch privat besteht Nachholbedarf beim Verständnis von Data Analytics, zeigt die Studie eines Datenbankanbieters.

von Dominik Grollmann

Für die Studie "Data connects people   " hat der Datenbankanbieter Exasol die drei Zielgruppen Führungskräfte in Unternehmen, Mitarbeiter in Unternehmen sowie Verbraucher nach ihren Umgang mit und dem Verständnis von Daten befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass Datenkompetenz sowohl im Bereich der Wirtschaft wie auch im privaten Umgang mit Daten noch kein Selbstläufer ist.

So sieht im Unternehmensumfeld rund die Hälfte der befragten Mitarbeiter (50 Prozent) bei ihrer Arbeit keinen Bereich, bei dem Data Analytics sie unterstützen könnte: Eine Aussage, die selbst nach heutigem Stand der technischen Entwicklung - die im Vergleich zu künftigen Möglichkeiten noch in den Kinderschuhen steckt - nicht der Realität entsprechen kann. Bei den Führungskräften sind gerade einmal 30 Prozent der Befragten der Meinung, dass Data Analytics ihnen zumindest Einspar- und Optimierungspotenzial bringen könnte.

Management und Mitarbeiter ziehen nicht an einem Daten-Strang

Es scheint, dass beim Wissen rund um digitale Informationen in vielfacher Hinsicht Unterschiede zwischen Management und Mitarbeitern bestehen. 22 Prozent der befragten Führungskräfte sehen als Haupthindernis für den erfolgreichen Einsatz von Datenanalysen, dass ihre Mitarbeiter die Vorteile dieser Technologien gar nicht sehen oder erkennen. Interessanterweise betrachten das bei den Mitarbeitern selbst nur 8 Prozent als Problem. Gleichzeitig glaubt rund ein Viertel der Führungskräfte (34 Prozent), ihre Mitarbeiter durch Aus- und Weiterbildung bei der Nutzung und dem Austausch digitaler Daten zu unterstützen. Von den Mitarbeitern fühlten sich aber gerade mal 11 Prozent von ihren Vorgesetzen bei der Weiterbildung unterstützt, 20 Prozent sehen hier sogar überhaupt keine Unterstützung.

Das Potenzial von Datenanalysen wird in Unternehmen bei Weitem noch nicht optimal genutzt; bislang wird die Technologie vor allem im IT-Bereich eingesetzt (Führungskräfte: 41 Prozent; Mitarbeiter 22 Prozent). In Abteilungen wie Produktion und Logistik oder Entwicklung - alles Segmente, die eigentlich stark von Daten und ihrer Analyse profitieren könnten - befindet sich Data Analytics offenbar noch in den Anfängen. In Produktion und Logistik setzen 21 Prozent der Führungskräfte und 15 Prozent der Mitarbeiter auf Data Analytics, in der Entwicklung 17 Prozent der Führungskräfte und 10 Prozent der Mitarbeiter: Das volle Potenzial von Big Data liegt also in vielen Unternehmen noch weitgehend brach.

Datenkompetenz von Konsumenten

Auch wenn es um die private Datennutzung geht, könnte das Verständnis besser sein: So haben mehr als die Hälfte der Verbraucher (59 Prozent) Bedenken ihre personenbezogenen Daten anzugeben. Keine oder wenig Bedenken haben nur 36 Prozent. Am sorglosesten sind die Personen zwischen 18 und 24 Jahren: Hier haben lediglich 9 Prozent große Bedenken.

Nicht immer handeln die Befragten allerdings konsequent. So nutzt ein Drittel (33 Prozent) sogenannte Health Tracker, obwohl die Mehrheit der Nutzer Bedenken hat, ihre Daten zu teilen. Positiv fällt auf, das sich langsam etwas zu bewegen scheint: Mehr als jeder dritte Verbraucher gibt an, in den letzten fünf Jahren im Umgang mit personenbezogenen Daten viel oder etwas kritischer geworden zu sein. Vor allem die 18 bis 34-Jährigen sind vorsichtiger geworden.

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