Anzeige
Anzeige

Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz in den Branchen Mode und Lifestyle sowie in der Textilindustrie und im Einzelhandel Marktforschung: Nachholbedarf im Supply Chain Management

Das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz in den Branchen Mode und Lifestyle sowie in der Textilindustrie und im Einzelhandel

Marktforschung: Nachholbedarf im Supply Chain Management

Die Modebranche, die Textilindustrie und der Einzelhandel stehen unter hohem Druck, dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG), das am 01. Januar 2023 in Deutschland in Kraft tritt, zu entsprechen. Sapio Research hat im Auftrag von K3 Business Technologies eine Studie durchgefhrt und liefert Einblicke in den Status der Umsetzung sowie die erforderlichen Manahmen.

(press1) - Blaubeuren, 24. Mai 2022 - Sapio Research hat eine Umfrage unter 100 Entscheidungstrgern im Supply Chain Management im Auftrag des Unternehmens K3 durchgefhrt. Ziel der Marktforschung im Mrz und April 2022 war es, herauszufinden, wie Unternehmen auf das Inkrafttreten des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) am 01. Januar 2023 vorbereitet sind. Das LkSG legt klare und umsetzbare Anforderungen zu den Sorgfaltspflichten von Unternehmen mit mehr als 3.000 Mitarbeitern (2023) beziehungsweise 1.000 Mitarbeitern (2024) fest - und zwar vom Rohstoff bis hin zum Verkaufsprodukt. Ziel ist es, den Schutz der Menschenrechte und die Achtung der Umwelt in globalen Lieferketten zu gewhrleisten sowie Rechtssicherheit fr Unternehmen und Betroffene zu schaffen.

Die von Sapio Research Befragten sind in den Bereichen IT, Operations/Logistik/Supply Chain sowie Finanzwesen ttig und verantworten die Lieferketten in den Branchen Mode und Lifestyle, in der Textilindustrie sowie im Einzelhandel in Deutschland. Sie bekleiden C-Level- und Management-Positionen oder sind Abteilungsleiter in Unternehmen mit 1.000 bis 4.999 Mitarbeitern (43 Prozent) sowie 5.000 bis 10.000+ Mitarbeitern (57 Prozent). Vier von fnf der befragten Unternehmen beziehen Produkte aus Lndern mit weniger strengen Standards als in der EU (82 Prozent) und bentigen daher Systeme und Verfahren, um die Einhaltung des LkSG zu gewhrleisten.

Die fnf wichtigsten Erkenntnisse im berblick

Nicht alle Unternehmen sind ausreichend auf das LkSG vorbereitet.

Drei von fnf Befragten gaben an, dass sie sich der bevorstehenden LkSG-Gesetzgebung vollstndig bewusst sind. Die Marktforschung von Sapio Research brachte jedoch auch Wissensdefizite ans Licht: Rund ein Drittel der Umfrage-Teilnehmer (34 Prozent) haben zwar bereits von dieser Gesetzgebung gehrt, kennen aber deren Details nicht. Von denjenigen, die sich der Notwendigkeit der Einhaltung des LkSG bewusst sind, kann etwas mehr als die Hlfte (53 Prozent) noch nicht Compliance-konform agieren. 18 Prozent von ihnen sind sich nicht sicher, ob sie dies bis zum Inkrafttreten des LkSG schaffen werden. Die Umfrage deutet darauf hin, dass dies mit den derzeitigen Systemen und Prozessen eine Herausforderung sein wird.

Mangelnde Transparenz in den Lieferketten.

Sieben von zehn Unternehmen (71 Prozent) holen Zertifizierungen von ihren direkten Lieferanten ein, um Menschenrechtsverletzungen und Umweltrisiken in ihrer Supply Chain zu bewerten und zu vermeiden. Auffllig ist jedoch, dass weniger als die Hlfte der Befragten (47 Prozent) diese auch von den Lieferanten ihrer Lieferanten (indirekten Zulieferern) einfordern - und dies erhht die Risiken in der Lieferkette erheblich.

Unternehmen nutzen ineffiziente, nicht automatisierte Methoden zur Speicherung von Compliance-Informationen und Zertifizierungen.

27 Prozent der Umfrage-Teilnehmer gaben an, dass sie die Zertifizierungen in Papierform in einem Aktenschrank aufbewahren. Zwei Drittel der 94 Prozent, die Audits in ihrer Lieferkette durchfhren, speichern die Ergebnisse in Datenbanken - wobei 37 Prozent sie in Papierform aufbewahren, bei Unternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern sind es sogar 46 Prozent. Rund ein Viertel der kleineren Unternehmen speichert die Audit-Ergebnisse in Ordnern auf gemeinsam genutzten Laufwerken oder sogar auf den persnlichen Laufwerken der verantwortlichen Mitarbeiter. 19 Prozent der Befragten nutzen eine Tabellenkalkulation. Damit steigt die Fehleranflligkeit und die Informationen sind somit schwer zugnglich, sowie zu verwalten und aufzufinden. Knapp die Hlfte der Befragten (48 Prozent) glauben nicht, dass die Technologie, die sie heute zur Untersttzung der Sorgfaltspflicht in der Lieferkette einsetzen, die relevanten Daten und Kennzahlen vollstndig automatisch in ihre Finanzberichterstattung integrieren kann. Bei kleineren Unternehmen sind dies sogar zwei Drittel der Unternehmen. Dies fhrt unumgnglich zu Ineffizienzen. Darber hinaus mssen Unternehmen, die vom LkSG betroffen sind, die Mglichkeit haben, im Rahmen ihrer Finanzberichterstattung ber die Einhaltung der Vorgaben zu berichten. "Sind diese Informationen nicht in die Systeme fr die Finanzberichterstattung integriert, ist die Einhaltung des LkSG eine sehr zeitaufwndige, manuelle Aufgabe, die anfllig fr Fehler und Ungenauigkeiten ist und Unternehmen einem hohen Risiko aussetzt", erlutert Karsten Kurella, Enterprise Sales Director bei der K3 Business Technology Group.

Neue Technologien sind erforderlich.

93 Prozent der Befragten sind davon berzeugt, dass sie neue technologische Lsungen bentigen, um das LkSG-Gesetz in ihrem Unternehmen in vollem Umfang umsetzen und einhalten zu knnen. Nur 30 Prozent der Befragten geben sich sehr zuversichtlich. Sie denken, dass die die Technologie, die sie derzeit zur Speicherung und Aufzeichnung von Zertifizierungen in der Lieferkette verwenden, ihnen die Einhaltung der LkSG-Gesetzgebung vollstndig ermglichen wird. Bei Unternehmen mit 1.000 bis 4.999 Mitarbeitern sinkt dieser Anteil auf nur 14 Prozent. Darber hinaus erklrten sieben von zehn Unternehmen, dass ihre derzeitige Methode zur Speicherung und Aufzeichnung von Zertifizierungen in der Lieferkette automatisch Warnungen sendet, wenn Zertifizierungen ablaufen. Interessanterweise gaben grere Unternehmen seltener an, dass ihre derzeitige Methode automatisch diese Warnungen sendet. Allerdings knnen nur 43 Prozent der Unternehmen fehlende oder ungenaue Zertifizierungen automatisch erkennen.

Die Modebranche, die Textilindustrie und der Einzelhandel planen, die Umsetzung des LkSG fr ihr Marketing zu nutzen.

Fast alle Befragten (98 Prozent) beabsichtigen, die Themen Nachhaltigkeit, geringere Umweltauswirkungen und den Schutz des Wohlergehens der Arbeitnehmer in ihren Lieferketten fr ihr Marketing zu nutzen. "Dabei gilt es zu beachten, dass Unternehmen, die diese Metriken fr Marketing-Zwecke nutzen mchten, auch allen Anforderungen des LkSG in vollem Umfang entsprechen und gewhrleisten mssen, dass ihre Daten vertrauenswrdig sind", ergnzt Karsten Kurella.

K3 bietet eine innovative Softwarelsung fr die Umsetzung einer Nachhaltigkeitsstrategie

K3 Business Technologies, ein etablierter Anbieter von ERP-Lsungen fr die Modeindustrie, bietet mit K3 ViJi eine neue Softwarelsung, die die Rckverfolgbarkeit, Transparenz und Nachhaltigkeit in den Lieferketten gewhrleistet. "Die vorhandene IT in der Modebranche und Textilindustrie ist hufig nicht ausgereift genug, um eine Nachhaltigkeitsstrategie im Rahmen des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes umzusetzen. Wir konzentrieren uns darauf, eine umfangreiche Datenerfassung sowie strukturierte Verfahren zum Nachweis von entsprechenden Zertifikaten zu bieten, damit Unternehmen nachhaltig handeln und sich Wettbewerbsvorteile verschaffen knnen", erklrt Karsten Kurella. Die cloudbasierte Plattform von K3 untersttzt Unternehmen dabei, dass ihre Waren auf umweltvertrgliche und sozial verantwortliche Weise produziert werden.

ber Sapio Research
Sapio Research ist eine weltweit agierende, professionelle Full-Service-Marktforschungsagentur. Das Unternehmen bietet Dienstleistungen in der Marktforschung im B2B- und Consumer-Bereich und liefert qualitativ hochwertige Einblicke und Erkenntnisse, um die wichtigsten Geschftsziele zu erreichen und das Messaging der Unternehmen zu untersttzen. Im Gegensatz zu vielen anderen B2C- oder B2B-Marktforschungsunternehmen verfgt Sapio Research ber besondere Expertise in der Zusammenarbeit mit Marketingdienstleistern, PR-Agenturen und Freelancern. Die geschftsfhrende Gesellschafterin Jane Hales war zuvor an der Grndung von Redshift Research beteiligt - einem Unternehmen, das einen ausgezeichneten Ruf fr seinen Kundenservice genoss. Sapio Research war Finalist bei den MRS Awards im Jahr 2017 als die beste neue Agentur. Weitere Informationen: www.sapioresearch.com

Methodik der Umfrage:
Fr die Umfrage von Sapio Research wurden im Mrz und April 2022 in Deutschland 100 Entscheidungstrger in den Bereichen IT, Operations/Logistik, Supply Chain und Finanzwesen online befragt.

ber K3
Die K3 Business Technology Group ist ein internationales, an der Londoner Brse notiertes Unternehmen mit Hauptsitz in Manchester. K3 fokussiert sich mit seinen IT-Lsungen fr Hersteller sowie den Gro- und Einzelhandel primr auf die Modebranche. Das Unternehmen verfgt ber mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Implementierung von Softwarelsungen. Mehr als 2.500 Kunden in ber 40 Lndern vertrauen auf die Expertise von K3. Darber hinaus ist K3 weltweit prferierter Microsoft Partner fr ERP-Lsungen in der Modebranche. Mit der Akquisition des Unternehmens ViJi ergnzt K3 die bestehenden Softwarelsungen. K3 hatte das franzsische Unternehmen im Januar 2022 bernommen und damit einen strategisch wichtigen Schritt fr das eigene Wachstum gettigt. Mit ViJi gelingt es, Modeunternehmen, Zulieferer, Gro- und Einzelhandel und letztlich den Verbraucher in eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie einzubinden. Weitere Informationen: www.k3btg.com

Ihr Ansprechpartner
Huss-PR-Consult
Judith Huss
Lindenstrasse 4
D-82166 Mnchen-Grfelfing
Tel.: +49-89-64945570
E-Mail: judith.huss@hussprconsult.de
Mobil: +49-172-7055282

Anzeige
www.hightext.de

HighText Verlag

Schufeleinstr. 5
80687 Mnchen

Tel.: +49 (0) 89-57 83 87-0
Fax: +49 (0) 89-57 83 87-99
E-Mail: info@onetoone.de
Web: www.hightext.de

Folgen Sie uns:



Besuchen Sie auch:

www.press1.de

www.ibusiness.de

www.versandhausberater.de

Diese Website ist klimaneutral durch CO2-Ausgleich.

Wir untersttzen in Virunga in der D.R. Kongo das Projekt eines Wasser­kraft­werks, das den dortigen Bewohnern saubere Energie liefert und die Abholzung im Virunga Nationalpark reduziert. Das Projekt ist nach Verified Carbon Standard (VCS) zertifiziert. Mehr dazu

Nachweis: www.climatepartner.com/16516-2105-1001