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IoT: Knapp zwei Drittel der Smart-Home-Nutzer bemerken Performance-Probleme

 (Bild: Dynatrace)

22.08.2018 - In einer weltweiten Umfrage unter 10.000 Verbrauchern hat Dynatraceermittelt, dass 52 Prozent Internet of Things (IoT)-Geräte nutzen - doch 64 Prozent von ihnen bemerken bereits Performance-Probleme.

von Susanne C. Steiger

Im Durchschnitt fällt ihnen jeden Tag 1,5-mal eine langsamere Geschwindigkeit auf. 62 Prozent der Menschen befürchten, dass Anzahl und Häufigkeit der auffälligen Probleme im Zuge der IoT-Expansion weiter zunehmen werden.

IoT im Straßenverkehr

Aufgrund der bereits täglich sichtbaren Probleme mit der digitalen Performance werden Verbraucher möglicherweise skeptischer gegenüber anderen IoT-Anwendungen. 85 Prozent der Befragten befürchten, dass bei selbstfahrenden Autos Fehler auftreten, die Unfälle bei hoher Geschwindigkeit auslösen. 72 Prozent der Teilnehmer glauben sogar, Softwarefehler in selbstfahrenden Fahrzeugen könnten zu schweren Verletzungen und Todesfällen führen. Außerdem gaben 84 Prozent der Konsumenten an, dass sie aus Angst vor Softwarefehlern keine selbstfahrenden Autos nutzen würden.

IoT im Gesundheitswesen

Bedenken in Bezug auf die IoT-Performance zeigen sich auch im Bereich Gesundheitswesen. So gaben 62 Prozent der Befragten an, sie würden IoT-Geräten, die Medikamente verabreichen, nicht vertrauen. Dieses Gefühl ist bei über 55-Jährigen mit 74 Prozent am stärksten.

IoT im eigenen Heim

Neben der Automobil- und der Gesundheitsbranche wird das IoT vor allem auch das eigene Zuhause verändern. Intelligente Schlösser erhöhen die Sicherheit, während andere IoT-Geräte Thermostate, Beleuchtung und Kameras steuern. Die Studie ergab jedoch, dass 83 Prozent der Verbraucher besorgt sind, die Kontrolle über ihr Heim aufgrund von Störungen in der Smart Home-Technologie zu verlieren. Laut der Umfrage befürchten die Anwender zu:

  • 73 Prozent, dass sie ins oder aus dem eigenen Heim gesperrt werden
  • 68 Prozent, dass sie die Temperatur nicht richtig einstellen können
  • 81 Prozent, dass Probleme mit intelligenten Zählern zu einer überhöhten Gas-, Strom- oder Wasser-Rechnung führen

Diese Ergebnisse zeigen, dass Unternehmen im Rahmen ihrer IoT-Projekte zwei Aufgaben unbedingt erledigen müssen. Erstens: die Bewältigung der steigenden IT-Komplexität, die durch neue Cloud-Technologien, Microservices und höheren Innovationsdruck entsteht. Zweitens: die Entwicklung gut geplanter Strategien für IoT-Monitoring und -Performance, um eine zuverlässige Bereitstellung der Anwendungen und digitalen Angeboten zu gewährleisten.

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