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Territory Influence entwickelt fünf wertebasierte Influencer-Typen

31.03.2021 - Grund: Der Brand Impact in der Zielgruppe der jeweiligen Influencer könne mithilfe einer wertebasierten Planung um den Faktor von bis zu 2,35 steigen. Welche Influencer-Typen es gibt:

von Valérie Félicité II Wagner-Amougou

Die von Territory Influence   in Zusammenarbeit mit der Hochschule Macromedia   durchgeführte Untersuchung, basierend auf eine Befragung von rund 47.000 Influencern weltweit, soll Rückschlüsse ermöglichen, welcher Influencer-Typus welche Marken/Brands grundsätzlich bevorzugt, welche Contentformate am besten funktionieren und wer welche Plattformen wie nutzt. Auf Basis dieser qualitativen Kriterien sei der ideale Brandfit viel genauer zu ermitteln als bisher, so die Agentur.

Unabhängig von ihrer Reichweite, so zeigt die Untersuchung, lassen sich Influencer in fünf ganz unterschiedliche Typen einteilen. Dies sind: die RationalistInnen, die Extrovertierten, die ExpertInnen, die IdealistInnen und die StorytellerInnen.

1. Die RationalistInnen

Die RationalistInnen sind mit 28,3 Prozent weltweit die größte Influencergruppe. Sie sind meistens professionelle Influencer und in erster Linie monetär motiviert. Zwei von drei RationalistInnen betrachten Social Media als wesentlichen Teil ihres Lebens. Die Qualität ihres Contents entspricht nahezu journalistischen Standards - mit ausführlichen Recherchen und kritischen Analysen. Charakteristisch für sie ist ihr hoher Anspruch an sich selbst. Die Lieblingskanäle sind Instagram   TikTok   und YouTube   .
Marken können sich hier auf eine professionelle Zusammenarbeit verlassen. Sie sollten dabei klare Erkenntnisse, Fakten und Zahlen liefern, um die Content-Präferenzen (zum Beispiel Marktanalysen) der RationalistInnen ideal abzudecken.

2. Die Extrovertierten

Die Extrovertierten sind mit einem Anteil von 22,5 Prozent die zweitgrößte Gruppe. Typisch für sie ist ein hohes Bedürfnis nach Anerkennung und Teilhabe. 73 Prozent genießen es, Aufmerksamkeit von Gleichgesinnten zu gewinnen, indem sie ihre Community über Themen informieren, die in ihrem echten Leben eine Rolle spielen. Dabei geht es eben durchaus auch um Produkte: So sagen drei von vier der Extrovertierten, sie wollen ihre Erfahrungen teilen, um eine Produktentscheidung zu unterstützen. Für 67 Prozent ist "Influencen" eine Leidenschaft. Ihre Lieblings-Plattformen haben meist einen visuellen Fokus - Instagram, Snapchat   und Pinterest   .
Die Extrovertierten sind in der Zusammenarbeit mit Marken nicht auf bestimmte Contenttypen festgelegt, sondern für verschiedene Kooperationen zu begeistern. Reputationsfördernde Benefits wie etwa Events können die Wirkung der Markenkommunikation entscheidend pushen.

3. Die ExpertInnen

Die ExpertInnen wirken in zwei Richtungen - sie sprechen die Zielgruppe genauso an wie die Unternehmen selbst. Denn: 88 Prozent zeigen ihre fachliche Kompetenz ihren Followern, und 92 Prozent der ExpertInnen geben gleichzeitig an, sie würden gern Einfluss auf allgemeine Verbesserungen einer Marke oder eines Produktes haben. Ihre präferierten Plattformen sind breit gefächert - von Instagram Twitter   und YouTube bis hin zu LinkedIn   .
ExpertInnen - ihr Anteil liegt insgesamt bei 19,7 Prozent - sind in der Zusammenarbeit extrem anspruchsvoll, aber auch entsprechend glaubwürdig in ihrer Community. So sollten Unternehmen hier ausführliche Informationen über ihre Produkte bereitstellen und spezifische Produktmerkmale herausstellen. Im Gegenzug können Marketing- und F&E-Teams vom Feedback profitieren - etwa in der Produktentwicklung.

4. Die IdealistInnen

Die IdealistInnen stellen mit einem Anteil von 16,2 Prozent eine vergleichsweise kleine Gruppe. Sie sind hauptsächlich durch eigene Werte und eigenes Verantwortungsbewusstsein motiviert. 92 Prozent von ihnen wollen "gute Marken" unterstützen und zum Erfolg verhelfen, wenn sie mit ihren Produkten zufrieden sind. Die IdealistInnen versuchen Gutes zu bewirken und befassen sich mit Dingen von gesellschaftlicher Relevanz. Twitch   ist nach Instagram ihr Lieblingskanal, nicht zuletzt weil sie dank der Live-Streams in einen ausführlichen Dialog mit ihrer Community treten können.
Marken, die mit IdealistInnen zusammenarbeiten, müssen sicherstellen, dass sie einen starken CSR-Ansatz haben. Produkt werden kritisch begutachtet, um eine Greenwashing auszuschließen.

5. Die StorytellerInnen

Die StorytellerInnen verbinden Produkte und Produktinformationen bevorzugt mit eigenen Erfahrungen. In der insgesamt kleinsten Gruppe - Anteil 12,9 Prozent - erhält das Motiv "Selbstoffenlegung" die größte Zustimmung. 86 Prozent sagen: "Viele halten mich für eine gute Informationsquelle, wenn es um neue Produkte geht". Beliebte Kanäle sind hier Instagram, TikTok und ganz klar der eigene Blog.
Essentiell in der Zusammenarbeit mit der Gruppe der StorytellerInnen ist, dass Marken in einem unterhaltsamen Umfeld funktionieren müssen und in Stories integrierbar sind. Marken sollten StorytellerInnen ermöglichen, eigene Geschichten zu erzählen.

"Haltung und Werte - das sind die Dimensionen, die Markenkommunikation heute erfolgreich machen. Dieses Phänomen geht mit dem weltweiten Erstarken von Vielfalts- und Nachhaltigkeitswerten einher", sagt Prof. Dr. Florian Haumer, Dekan der Fakultät Medien an der Hochschule Macromedia. "Entsprechend eindeutig fallen die Schlussfolgerungen unserer Forschung auch für das Influencer Marketing aus: Schärft die Werte Eurer Brands und sucht eine maximale Wertekongruenz bei Euren Influencern. Dann werdet Ihr effektiv kommunizieren, unabhängig von Medienkanälen, soziodemographischen Faktoren und Reichweiten der Influencer."

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