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Verband: Deutsche Briefumschlagindustrie ist systemrelevant

30.03.2020 - Die Briefkommunikation ist gesichert - zumindest in Bezug auf den Nachschub an Briefumschlägen und Versandtaschen. Denn die deutschen Hersteller arbeiten ungeachtet der schweren Krise weiterhin an der Sicherstellung der Briefkommunikation in Deutschland und fordern die Aufnahme in die Liste der systemrelevanten Unternehmen in Zeiten von Covid-19.

von Christina Rose

Noch im letzten Jahr haben die deutschen Briefumschlagfabriken und Briefumschlagnachdrucker den inländischen Markt mit rund 12 Mrd. Briefumschläge und Versandtaschen versorgt. Neben Umschlägen für die klassische Briefkommunikation und Behördenpost wurde auch eine Vielzahl von Produkten für den Warenversand, Versand von pharmazeutischen Produkten und zahlreiche Wahlumschläge hergestellt.

Wie jetzt ein Sprecher der Industrie erklärte, ist es der Industrie ein besonderes Anliegen, die Briefkommunikation auch in Zeiten der Corona-Krise möglichst ohne Einschränkungen aufrecht zu erhalten. Immerhin haben mehr als 10 Prozent der Bevölkerung keinen eigenen Zugang zum Internet. Gerade diese Gruppe der zumeist älteren ist in dieser Zeit auf die anerkannt vertrauenswürdige Briefpost angewiesen. Auch für den Versand von Rezepten und Medikamenten bleiben Briefe und Versandtaschen unerlässlich. Es verwundert daher nicht, dass mit Beginn der Krise die Nachfrage dieser Produktgruppe stark angestiegen ist, zumal jetzt auch noch mehr online nach Hause bestellt wird.

Umso wichtiger ist es, dass diese Branche auch in Zeiten von Covid-19 ausreichen mit Rohstoffen wie Papier, Leim und Farben etc. versorgt werden kann. Der Verband der deutschen Briefumschlagindustrie e.V. (VDBF)   hat jetzt in einem Brief an Prof. Helge Braun (Chef des Bundeskanzleramtes) dringend darum gebeten, die Briefumschlagindustrie und ihre Zulieferer in die Liste der systemrelevanten Unternehmen (BSI-KritisV ) aufzunehmen. Sollte die Briefumschlagindustrie im Zuge der Krise ihre Produktion nicht im bisherigen Umfang aufrechterhalten können, wäre ein baldiges Ende der geregelten Briefzustellung absehbar.

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