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Programmatic Video Joint Venture d-force nimmt operativen Betrieb auf

Die Geschäftsführung von d-force: Ralf Hammerath, Alen Nazarian und Jens Pöppelmann (v.l.) (Bild: d-force)
Die Geschäftsführung von d-force: Ralf Hammerath, Alen Nazarian und Jens Pöppelmann (v.l.)

05.12.2019 - D-force, Joint Venture im Bereich Programmatic Video, will Addressable TV- und Online-Video-Inventare ausbauen, inventar- und vermarkterübergreifende Cross-Device-Lösungen entwickeln und dem Markt zur Verfügung stellen.

von Christina Rose

Das im Juni 2019 von ProSiebenSat.1 und der Medien­gruppe RTL Deutschland gegründete Joint Venture d-force   nimmt den operati­ven Betrieb auf. Dafür wurden Ralf Hammerath, Alen Nazarian und Jens Pöppelmann in die Geschäftsführung der in Freiburg im Breisgau ansässigen GmbH berufen.

Mit d-force reagieren die beteiligten TV-Häuser und Addressable-TV- und Video-Anbieter auf die Anforderungen der Werbetreibenden, große Video-Reichweiten mit hochwertigen Zielgruppen über eine zentrale Plattform programmatisch buchbar und adressierbar anzubieten. Das "Total-Video"-Angebot versteht sich als Alternative zu den Video-Angeboten US-amerikanischer Anbieter und will insbesondere die Entwicklung des Zukunftsmarkts Addressable TV im Sinn der werbetreibenden Industrie vorantreiben.

Ralf Hammerath (43), seit 2017 Vorstand der zur Virtual Minds-Gruppe gehörenden Adtech-Anbieter Active Agent (DSP) und Adition (Adserver), startete seine berufliche Laufbahn als Leiter Vertrieb beim Adserver-Anbieter Falk eSolutions (heute Google-DoubleClick). Nachdem er 2002 den Premium Special-Interest-Vermarkter ADselect gegründet hatte, besetzte er in den folgenden Jahren weitere digitale Marketingthemen und -geschäftsfelder mit Unternehmensgründungen wie Brand Europe (Performance-Marketing-Network) und ClipSolution (Videocontentprovider und Bewegtbildvermarkter). Nach der Verschmelzung von ADselect mit der Business Advertising GmbH (Ströer Digital Group) in 2015 verantwortete er dort als geschäftsführender Gesellschafter die gesamten Vermarktungsaktivitäten im Special-Interest-Bereich. In der Geschäftsführung von d-force übernimmt Hammerath das kaufmännische Ressort, insbesondere Beratung und Support, Personal und Finanzen.

Alen Nazarian zeichnet in der d-force Geschäftsführung für den Bereich Produkt und Technologie verantwortlich. Der 46-Jährige ist seit 2016 CTO des ProSiebenSat.1-Vermarkters SevenOne Media und der ProSiebenSat.1 Advertising Platform Solutions. In seiner Verantwortung als technischer Leiter liegen unter anderem die Technologien für das Online-Ad-Business der ProSiebenSat.1-Gruppe, der Aufbau und Betrieb der programmatischen Platt­formen sowie die Video-AdDelivery-Lösungen im Bereich Addressable TV. Seit 2019 ist er außerdem Mitglied des Aufsichtsrats der Adtech-Holding Virtual Minds. Von 2010 bis 2016 leitete der ausgebildete Network Application Engineer den Bereich Adtechnology bei SevenOne Media. Zuvor war Nazarian in verschiedenen Unternehmen im Bereich Adtechnology, unter anderem bei AOL, tätig.

Jens Pöppelmann (50) ist seit 2015 Direktor Media Operations bei IP Deutsch­land, dem Vermarkter der Mediengruppe RTL. In dieser Funktion verantwortet er die technische Entwicklung von Cross-Device-Werbemöglichkeiten und programmatischen Plattformlösungen sowie die Infrastruktur der Buchungs­systeme, Tools und der Adserver. Pöppelmann engagiert sich in Branchen­verbänden wie dem BVDW, wo er u.a. für die inhaltliche Ausgestaltung und Organisation des Online Ad Summit verantwortlich ist. Seine berufliche Lauf­bahn startete Pöppelmann 1998 als Internationaler Projektmanager Software Lokalisierung bei der L&H Deutschland. 2001 wechselte er zu RTL interactive ins Projektmanagement und war dort maßgeblich am Aus- und Aufbau der Prozessstrukturen für die Websites des RTL Netzwerks beteiligt. Seit 2006 verantwortete er bei IP Deutschland das Projekt- und Ad-Management. Pöppelmann leitet in der d-force Geschäftsführung die Bereiche Marketing und PR sowie das Business Development mit Fokus auf Europa.

Neben Freiburg soll im kommenden Jahr mindestens ein weiterer Standort in Deutschland eröffnet werden. Man sei "offen für weitere Partner" und wolle von Deutschland und der DACH-Region ausgehend zügig ins europäische Ausland expandieren.

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