Design für den flachsten Flachbildschirm der Welt

27.09.2021 - Wer Responsive Design gewöhnt ist, der hält sich für gewöhnlich bei der Gestaltung zurück, um alle Formate abdecken zu können. Programmatisch Gedrucktes kennt diesen Zwang nicht. Wir stellen einige kreative Formate für Ihre Kampagnen per Selfmailer vor.

von Gerhard Märtterer

Ein Blatt Papier hat bekanntlich zwei Seiten. Aber Druckdienstleister haben im Lauf der Jahre eine ganze Reihe von Formaten entwickelt, die sich bequem individualisieren und zu Standardpreisen verschicken lassen. Nur der Himmel ist die Grenze der Kreativität. Und die 20 Gramm sowie das 1:1,41-Seitenverhältnis des Standardbriefs.

Ansonsten können Ihre Kreativen Formate und Seitenverhältnisse nach Lust und Laune bestimmen, Konturen stanzen sowie Klappen und Fenster und Perforationen einbauen, bis hin zu Rubbelflächen, die den Spieltrieb wecken und neugierig auf das Verborgene machen. Auch verlockende Gimmicks und Musterproben lassen sich auf Papier aufspenden. Überhaupt das Trägermaterial: Es kann dünn und leicht sein oder massig schwer. Hochglänzend oder naturmatt. Geriffelt, porös, transparent, flockig, geprägt, reliefartig oder mit Metallfolien veredelt. Hellweiß oder tiefschwarz oder jede andere Farbe dazwischen - auch fluoreszierende Leuchtfarben. Alle Fonts der Welt sind erlaubt, bis hin zu eigenen Handschriften. Formsatz ist auch kein Problem. Und weil Sie wissen, dass Empfänger dort hinschauen, wo auch das Fotomodell hinblickt, können Sie in diese Blickrichtung auch Ihren wichtigsten Stopper platzieren. Sie müssen nicht alle Bilder gleich groß machen, sondern können spielen: große, kleine, schiefe Bilder. Bild im Bild, Text über dem Bild, Collagen.

Alle vorgestellten Selfmailer können inklusive Personalisierung und Adresse in einem Rutsch gedruckt werden (Dienstleister ab Seite 18). Sie eignen sich vor allem zur Neukundengewinnung und Reaktivierung von Altkunden - also überall da, wo keine DSGVO-Permission vorliegt.


Maxicard

Die Postkarte ist das preiswerteste gedruckte Dialogmedium: Sie kostet zwei bis drei Cent im Druck und 28 Cent Porto pro Stück. Bis 500 g/qm darf das Papier schwer sein, ihre Größe bis 23,5 mal 12,5 cm betragen. Damit kann man als Gestalter spielen: Die Vorderseite mit einer frechen Behauptung und die Rückseite mit der Auflösung, dem Aha- Effekt. Namenseindruck ins flächige Bild, handschriftliche Zeilen: Kurze personalisierte Reminder sind ihr Metier.


Minikatalog

Wenn Sie in den Standardmaßen und unter 20 Gramm Gesamtgewicht bleiben, kostet dieses Mailing 30 Cent (35 Cent, wenn es bis 50 Gramm wiegt); der Druck ist etwa dreimal so teuer wie eine Maxicard. Bis 44 Seiten kann der Minikatalog dick sein, die Lasche klebt das Heftchen zusammen. Die Empfänger können umblättern. So entsteht ein Ablauf, der sich gut fürs Storytelling eignet. Gleichzeitig entstehen Doppelseiten, die, über Bund bedruckt, beeindruckende Panoramaseiten ergeben. Mit stärkerem Papier können Sie sogar perforiert das letzte Blatt als Antwortkarte realisieren.


Postmailing

Die benötigen eine große Fläche für Ihre Werbebotschaft? Dann ist das Poster die richtige Wahl in 42,5 x 29,7 cm. Sie können (zusammengefaltet im Briefumschlag oder als Selfmailer) großflächige individualisierte Bilder unterbringen, wie Landkarten. Oder Infografiken, komplexe 3D-Produktbeschreibungen, Comics oder Storyboards. Ein hochgradig visuelles Medium.


Kreuzmailing

Aus einem 3:2-Querformat-Blatt entsteht sowohl eine 6:2-Doppelseite, die langgestreckte Sportwagen oder Küchenzeilen beeindruckend inszeniert, als auch ein 3:6-Hochformat. Mit Klappen links und rechts können Sie auf insgesamt zehn Seiten Spannung aufbauen, Überraschungseffekte inszenieren, Gutscheinkarten oder Warenproben aufspenden und mit einer perforierten Antwortkarte einen Dialog befeuern. Stärkeres Papier und aufwendigere Verarbeitung machen das Kreuzmailing zum teuersten unter den hier vorgestellten Selfmailern.


Überraschungsmailing

Ein vorperforiertes Element funktioniert hier als Eyecatcher. Es animiert die Lesenden zur Interaktion. Öffnen sie das Papiertürchen, finden sie einen (personalisierten) Rabattcoupon, einen Gutschein - oder die Antwort auf eine provokante Frage, die Sie auf dem Mailing stellen. Das Involvement sorgt für höhere Responseraten. Höhere Mindestauflagen und ein Preis, der sich um die zehn Cent pro Stück bewegt, machen das Überraschungsmailing eher geeignet für Branding, hochwertige Produkte und größere Warenkörbe.

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