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Wie Persona-basiertes Mobile Game Development und Marketing die Chartspitzen stürmen

06.10.2016 - Gaming bleibt eine der erfolgreichsten Einnahmequellen im Mobile Bereich. Individuelle Profilerstellung von Zielgruppen begünstigt sowohl das Game Design als auch erfolgreiches App Advertising, sagt Daniel Song, Associate Director Business Development bei der Glispa Global Group.

von Verena Jugel

Die Suche nach der oder dem Richtigen beschäftigt nicht nur melancholische Softrock-Fans, sondern auch App Developer, die mit ihrer Spiele-App den nächsten großen Hit bei Handy-Gamern landen wollen. Es soll zusammenfinden, was zusammengehört - beim Kuschelrock wie bei Spiele-Apps. Gaming bleibt einer der lukrativsten Wege, um Geld mit Mobile zu verdienen. Rund 85 Prozent der Mobile Einnahmen liefen laut App Annie 2015 über Gaming Apps, dieses Jahr sollen sie die Gewinne durch PC Gaming noch übertreffen. Natürlich inspirieren Überflieger-Hits wie Angry Birds, Clash of Clans und zuletzt Pokémon Go die vom Reichtum träumenden Developer. Dennoch investieren unabhängige Entwickler beachtlich Zeit und Geld darin, Spiele zu entwickeln, die leider nur schwerlich wahrgenommen werden. Keine Spur von Caught in the Ad. Was kleinere Studios und Indie-Developer brauchen, ist ein operativer Zugang, sowohl in der Pre-Launch Designphase, als auch in der Post-Launch Marketingphase. Das folgende gefühlvolle Best-Of beschreibt, wie harmonisierendes Game Design und Mobile Advertising die Herzen von Mobile Gamern auf Kuschelkurs bringen und Spiele-Apps an die Chartspitze katapultieren:

Never Gonna Give You App: Etwas für alle vs. alles für einen
Es geht nur um die Eine - auch beim App Development. Der Reiz von Mainstream-Hits wie Candy Crush ist natürlich verlockend. Developer sollten jedoch pragmatisch sein, wenn sie eine App entwickeln, die ein bestimmtes Return On Investment (ROI) erreichen soll. Den Fokus auf ein spezifisches Zielpublikum zu begrenzen, ist dabei der Schlüssel zum Erfolg. Bevor er 2014 den Mobile Megahit Crossy Road kreierte, entwickelte sein Schöpfer Matt Hall zuvor Nischen-Games. Etwa Pony Friends für Teen-Mädchen die vom eigenen Pferd träumten, oder Little Things für Ü50-Frauen, die simple Hidden-Object Games) mögen. Beide waren jeweils ein Erfolg in ihrer Sparte. "Anstelle eines Games, das etwas für alle ist, kreiere ein Spiel, das alles für einen ist", so Hall.

Is It Me You´re Looking For: Games für spezifische Personen entwickeln
Als Lionel Richie seinen legendären Ohrwurm schrieb, wusste er genau, wen er damit ansprechen wollte: seinen "idealen Hörer", den er sich vorstellte, um sich optimal in sein Publikum hineinversetzen zu können. Gutes Game Development funktioniert da nicht anders. Bei der Wahl der Zielgruppe für eine App ist es essentiell, das richtige Genre zu bedenken - für viele User eine reine Frage des Geschmacks. Casual Games (zu dt. Gelegenheitsspiele) sowie Strategie-, Casino- und Rollenspiele laufen als Game-Genres derzeit am besten. Jedes dieser Themen spricht dabei eine andere Gamer-Persönlichkeit an, so ist es auch bei der Spielentwicklung hilfreich, sich einen ebensolchen Spieler samt seiner Vorlieben und Bedürfnisse vorzustellen.

James hat einen Vollzeit-Job und steht nicht ausdrücklich auf Gaming. Er bevorzugt das Strategie Genre mit seinen kurzen bis mittellangen Spielsitzungen, die Kreativität und taktisches Denken kombinieren. Während die Mehrheit der Nutzer in der App keine zusätzlichen Items erwerben, neigen insbesondere männliche Gamer wie James zu Loyalität ihrem Team oder der Mitspieler-Gruppe gegenüber und zu einem gewissen Fanatismus.

Christine passt dagegen perfekt in das Freizeit-Game Genre. Mit ihren Kindern und dem Teilzeit-Job hat sie wenig Zeit in ein komplexes Spiel zu investieren. Sie spielt lieber kurze Sessions nach ihren Bedürfnissen, wie etwa in der Bahn zur Arbeit oder während sie auf ihre Kinder wartet. Christine mag es, zu puzzeln, Muster zu erkennen und sich mit Freunden über Social Media auszutauschen.

Jenny hat ein gutes Einkommen und liebt den Nervenkitzel kleiner Risiken. Wie die meisten Spieler dieses Typus hat sie ein Faible für Casino Games. Jenny setzt dort geringe Summen, häufige kleine Gewinne spornen sie an, diese gleich wieder ins Spiel zu bringen. Beinahe die Hälfte aller Casino Game Spieler in den USA erwerben Items in Apps - und Jenny ist da keine Ausnahme.

Kenny hängt einem anderen Genre an, das zumeist mehr Männer als Frauen anspricht: Rollenspiele. Kenny ist jung, männlich und interessiert sich wirklich sehr für Gaming. Er spielt auf verschiedenen Geräten, wie seinem PC. Unterwegs bevorzugt er Mobile Games und dabei besonders die, die ihn lange beschäftigen. Er bezahlt für Upgrades und Vorteile, die ihm ein schnelleres Fortkommen im Spiel erlauben.

Ob James, Jenny oder Kenny - mit diesen Key Personas im Hinterkopf lassen sich Spiele bei jedem Development-Schritt gemäß den individuellen Wünschen eines ganzen Publikums danach maßschneidern, was eine einzelne Person präferiert. Dies steigert die Wahrscheinlichkeit, ein Qualitätsspiel zu entwickeln, das die Treue der User sicherstellt. Die nächste Herausforderung ist dann, diese Nutzer zu finden und ihnen die App zu Gehör zu bringen.

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