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Technologie- und Internetunternehmen haben die Nase vorn

03.12.2015 - Die internationale Markenberatung Landor hat in der "Global Agile Brand Studie" die zukunftsfähigsten Marken ermittelt. Nach Samsung gehören demnach Android, Wikipedia, Google und Dyson zu den Top 5. Apple belegt Rang sechs gefolgt von YouTube, Microsoft, Ikea und Disney.

Zukünftig werden der Studie zufolge also vor allem Technologie- und Internetunternehmen erfolgreich sein, schließlich agieren acht der zehn Top-Marken im Technologie-Sektor. Für die Studie untersuchte Landor nach eigenen Angaben 50.000 Marken und analysierte 800.000 Verbrauchereinschätzungen aus 51 Ländern über einen Zeitraum von mehr als 20 Jahren. Auch Finanzergebnisse und Geschäftsentscheidungen der Unternehmen seien eingeflossen. Die Untersuchung soll aufzeigen, welche Unternehmen für kommende Herausforderungen gerüstet sind und auch künftig erfolgreich sein werden, so Landor.

Trotz all der Unterschiede zwischen den TOP-10-Unternehmen laut der Studienergebnisse haben sie dies gemeinsam: Prinzipientreue, Anpassungsfähigkeit, Verantwortlichkeit, Multikanalität, Globalität und Offenheit. Diese sechs Kriterien sind laut Landor die wesentlichen Faktoren, die Unternehmen über Generationen hinweg erfolgreich agieren lassen.

"Ein Unternehmen, das heute noch erfolgreich ist und als Innovationstreiber gilt, kann morgen schon von der Bühne verschwunden sein. Innovationskraft und Beliebtheit bei Verbrauchern allein reichen nicht. Unternehmen müssen auch konsistent für Werte stehen, aber ohne dabei stehen zu bleiben", sagt Alexander Schröder, General Manger von Landor. "In zunehmend gesättigten Märkten, in denen neue Produkte nahezu über Nacht veralten können, müssen erfolgreiche Unternehmen ständig neue Ideen entwickeln, und dies schneller als je zuvor. Gleichzeitig müssen sie sich treu bleiben und an einem konstanten Markenversprechen festhalten. Unternehmen, die eine ausgewogenen Balance zwischen diesen beiden Gegensätzen herstellen, halten auch Krisen und Skandalen stand. Es ist davon auszugehen, dass künftig insbesondere Technologie-Unternehmen eine führende Rolle einnehmen." (smü)