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Studie sieht einen Anstieg von 800 Prozent beim Ad-Fraud

18.06.2018 - Einen Anstieg von 800 Prozent beim Werbebetrug auf mobilen Geräten meldet der 'Global Insights Report' von Double Verify, einem Anbieter von Software zur Messung digitaler Medien. Verstöße gegen die Markensicherheit - also das Erscheinen von Werbeinhalten auf Fakenews- oder Hass-Seiten - sind im letzten Jahr um 25 Prozent gestiegen.

von Joachim Graf

Sieben Prozent aller Display-Werbung und zehn Prozent aller Videoanzeigen sind der Studie   zufolge Fraud wie Ad-Sppofing, versteckte Anzeigen oder Mobile Hijacked Devices. Deutschland hat nach Spanien und Italien die dritthöchsten Probleme mit Markensicherheit bei Werbeausspielungen.

Im Report werden vier zentrale Trends identifiziert, die für digitale Vermarkter an erster Stelle stehen sollten:

  1. Medienqualität bleibt weiterhin das Topthema, das in der heutigen Zeit die digitale Performance beeinflusst. Markensicherheit, digitaler Werbebetrug und Sichtbarkeit sind immer noch die wichtigsten Aufgaben für Vermarkter. Aus diesem Grund streben Werbetreibende zunehmend danach, die Qualität und Performance ihrer digitalen Investitionen von einer unabhängigen Stelle verifizieren zu lassen.

  2. Fake News, Gewalt und Hasstiraden haben Markensicherheit wieder in den Fokus gerückt. Markensicherheit entwickelt sich kontinuierlich weiter, während Werbetreibende für Transparenz kämpfen, um sicherzustellen, dass ihre Marken nur in angemessenen und authentischen Umfeldern gesehen werden. Vermarkter ergreifen heute Maßnahmen, indem sie die globale Sicherheitsstrategie für ihre Marke anpassen, um jugendgefährdende, gewaltverherrlichende und falsche Inhalte zu vermeiden.

  3. Betrug ist mobil geworden. Während Betrug über Desktop-Geräte mittlerweile einfacher zu erkennen und zu bewältigen ist, hat der mobile Werbebetrug im letzten Jahr um 800 Prozent zugenommen. Neue Betrugsbereiche wie App-Spoofing, versteckte Werbung und gekaperte Mobilgeräte führen in arglistiger Absicht zu einer Umleitung der Markeninvestitionen.

  4. Anzeigen-Sichtbarkeit verbessert sich weiter weltweit, jedoch nicht in dem Maße wie von der Branche erwartet. 56 Prozent der Display-Ad-Impressions und 63 Prozent der Video-Ad-Impressions waren sichtbar. Gemäß der vom IAB festgelegten Standards liegt das Ziel bei 70 Prozent. Abgesehen davon sind zurzeit entscheidende Fortschritte zu beobachten, um die Sichtbarkeitsmessung durch Dritte auszudehnen - über alle sozialen Plattformen und mobilen Plattformen in Apps hinweg und im Bereich OTT/CTV.

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