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Kesh will Privatpersonen zu Geldautomaten umfunktionieren

26.11.2015 - Mit der Payment-App Kesh sollen Privatpersonen zu "Social ATM"s werden, also zu menschlichen Geldautomaten. Über das Handy werden Kesh-Nutzer in der Nähe angezeigt, die Bargeld anbieten.

Das Prinzip: Ein Smartphone-Besitzer kann unterwegs Bargeld erhalten, das er einem zweiten Kesh-Nutzer per App sofort wieder überweist. Die neue Funktion soll Endkunden angeboten werden und Partnerunternehmen über die digitale Schnittstelle (API) zur Verfügung stehen.

So soll der Zahlungsverkehr vernetzter, sozialer und flexibler werden. Bei Kesh sind laut Unternehmen vor allem Überweisungen zwischen Privatleuten beliebt und "Social ATM" (deutsch etwa: sozial-vernetzter Geldautomat) könne mobiles Bezahlen attraktiver machen. Kesh hat die neue Funktion beim Tech-Event Bankathon Mitte November vorgestellt: In der App werden andere Nutzer auf einer Karte angezeigt, die in der Nähe Bargeld anbieten.

"Peer-to-Peer hat großes Potenzial für die Durchsetzung von Mobile Payment im Markt", sagt Kay-Hendrik Eichler, Vorstand des Unternehmens X-Com, das die App gemeinsam mit der BIW Bank entwickelt hat. "Wer die Kesh-App auf sein Smartphone lädt, kann Geldbeträge von unterwegs senden und ebenso an der Ladenkasse und im Online-Handel bezahlen." (db)