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Kaufverhalten: Wachstumspotenzial bei smarten Produkten

 (Bild: Euronics)

19.06.2018 - Bisher nutzen erst 7,6 Prozent der Haushalte Smart-Home-Geräte, wie der Trendmonitor von Euronics Deutschland zeigt. Dabei liegt in diesen Geräten größeres Potential: Weitere 20,2 Prozent sind offen für entsprechende Produkte.

von Susanne C. Steiger

Hinzu kommt, dass die Befragten smarte Funktionen unterschiedlich intensiv nutzen. Unter der smarten Hardware sind die Streaming Systeme zur drahtlosen Musikübertragung die Spitzenreiter mit 13,2 Prozent. Weitere 12,1 Prozent der Haushalte verfügen über Geräte mit Sprachassistenten.

Über die Hälfte der Befragten (56,5 Prozent) wünschen sich unter anderem, dass die Geräte für smarte Lösungen vom Fachhandel angeboten werden, der auch die Installation betreuen können soll. Laut Befragung zählt dabei in den eigenen vier Wänden für 80 Prozent der Teilnehmer die Gemütlichkeit und einfache Bedienung am meisten, doch auch Sicherheit ist weit mehr als der Hälfte sehr wichtig.

Beim Einkauf von Elektrogeräten nutzen Konsumenten in Deutschland eine Vielzahl an Bezugsquellen. So wurde keine der bewährten Einkaufsmöglichkeiten - von den lokalen Kleinanzeigen bis zum Homeshopping - ersetzt. Zwei Drittel (66,6 Prozent) der Befragten gaben an, Produkte in größeren Elektrofachgeschäften zu kaufen, 49,5 Prozent nutzen Fachgeschäfte.

Parallel dazu nimmt die Bedeutung digitaler Kanäle weiter zu. So gaben 72,1 Prozent der Befragten an, Online-Kaufportale zu nutzen. Darunter finden sich Online-Shops großer Elektro-Fachmarktketten (42,7 Prozent) sowie die Online-Präsenzen der Fachgeschäften (21 Prozent). Das Internet gewinnt vor allem als Recherche-Werkzeug an Bedeutung, 37,5 Prozent gaben an, vor allem online als Informatonsquelle zu nutzen. Jeder fünfte nutzt das Internetangebot für die Suche nach entsprechenden Testberichten (20,5 Prozent). Mit 14,4 Prozent findet sich die Beratung im Fachhandel an dritter Position.

Im Durchschnitt kauft fast die Hälfte der Deutschen (49,8 Prozent) im stationären Handel. Davon informiert sich ein Drittel (32,9 Prozent) zuvor online. Preisvergleich über das Smartphone machen laut eigener Angaben mehr als die Hälfte der Käufer nie (52,1 Prozent).

Das entscheidende Kriterium beim Erwerb von elektronischen Geräten ist jedoch immer noch mit 72 Prozent der Preis. Weiter nennen die Befragten guten Service z.B. bei defekten Geräten (53,6 Prozent) sowie die kompetente Beratungsleistung des Personals (47,7 Prozent) als ausschlaggebend für die Kaufentscheidung. Das Kaufverhalten hängt damit maßgeblich von einer attraktiven Preisgestaltung im Zusammenspiel mit kompetenter Beratung und einem umfassendem Service-Angebot vor Ort ab.

Für den Trendmonitor wurde im Mai 2018 in einer repräsentativen Online-Befragung 2.000 Verbraucher befragt.

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