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Kaufkraftstudie zeigt regional unterschiedliche Konsumpotentiale

19.01.2018 - Laut der aktuellen GfK Kaufkraftstudie stehen den Deutschen im Jahr 2018 im Schnitt 22.992 Euro pro Kopf für Konsumausgaben, Wohnen, Freizeit und Sparen zur Verfügung. Allerdings ist dies regional sehr unterschiedlich: Der Westen liegt immer noch deutlich vor dem Osten bei der Kaufkraft .

von Susanne C. Steiger

Die verbesserte Kaufkraft drück sich in einem rechnerischen Plus von nominal 2,8 Prozent und 633 Euro mehr pro Kopf im Vergleich zum Vorjahr aus. Allerdings zeigt die Kaufkraftkarte, dass die Konsumpotenziale regional sehr unterschiedlich sind: So haben beispielsweise nicht alle deutschen Großstädte eine überdurchschnittliche Kaufkraft.

Im ebenfalls veröffentlichten Ranking zieht nur Berlin an Bremen vorbei auf Rang 10. Die anderen ostdeutschen Bundesländer entwickeln sich positiv, mit einer Zunahme des Kaufkraftindexes zwischen 0,7 und 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt liegen sie aber noch immer deutlich unter dem Niveau der alten Bundesländer.

Den größten Rückgang verzeichnen Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Bremen mit Indexpunktverlusten zwischen 0,7 und 0,8 Prozent. Da der Index den Vergleich zum Bundesdurchschnitt darstellt, handelt es sich aber nur um einen relativen Rückgang. In der Summe steigt im nächsten Jahr die nominale pro-Kopf-Kaufkraft in allen Bundesländern an.

Beim Vergleich der Kaufkraft in Landkreisen zeigt sich wie seit Jahren der höchste Kaufkraftdurchschnitt Deutschlands im bayerischen Landkreis Starnberg: Mit 33.102 Euro pro Kopf liegen die Starnberger rund 44 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Doch es gibt drei Veränderungen in den Top 10 der Stadt- und Landkreise: Erlangen sinkt einen Platz ab auf Rang 9 und tauscht mit Dachau. Neu in den Top 10 ist der Landkreis Miesbach, der 2018 von Platz 12 auf 10 aufsteigt. Der schleswig-holsteinische Kreis Stormarn verliert damit seinen Top 10 Platz und rutscht auf Rang 17.

Der Landkreis Görlitz stellt mit 18.157 Euro pro Kopf weiterhin das Schlusslicht dar. Die Görlitzer haben rund 21 Prozent weniger als der deutsche Bundesdurchschnitt, der 2018 vom Landkreis Günzburg markiert wird.

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