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Ausgaben für mobile Werbung nähern sich bis 2020 TV-Werbung

20.06.2018 - Ausgaben für mobile Werbung werden 2020 laut aktuellem Advertising Expenditure Forecasts von Zenith geschätzte 30,5 Prozent der weltweiten Aufwendungen für Werbung ausmachen. 2017 lag der Anteil bei 19,2 Prozent. Insgesamt würde 2020 mit 187 Milliarden US-Dollar doppelt so viel in mobile Werbung investiert wie für Desktop-Werbung (88 Milliarden Dollar).

von Susanne C. Steiger

Mit der prognostizierten Höhe liegen die Werbeausgaben für mobile Werbung nur knapp unter den veranschlagten 192 Milliarden Dollar für Fernsehwerbung. Beim derzeitigen Wachstumstempo wird die mobile Werbung 2021 das Fernsehen deutlich überholen.

Die Werbung auf mobilen Geräten nimmt mit rasanter Geschwindigkeit zu und gewinnt Marktanteile von allen anderen Medien hinzu.
Da Internetnutzer vom Desktop auf mobile Geräte wechseln, und neue Nutzer direkt auf mobilen Geräten einsteigen, setzt sich dies fort. Die mobilen Werbeinvestitionen wuchsen im Jahr 2017 um 35 Prozent, und Zenith erwartet bis 2020 ein durchschnittliches Wachstum von 21 Prozent pro Jahr. Die weltweiten Werbeausgaben werden laut Zenith in diesem Jahr um 4,5 Prozent steigen werden. 2019 wird ein Wachstum von 4,2 Prozent und für 2020 weitere 4,3 Prozent erwartet, so dass das jährlich Wachstum im gleichen Bereich von vier bis fünf Prozent liegen wird, in dem es auch seit 2011 liegt.

In Deutschland soll das Werbewachstum bei 2,5 Prozent liegen. Hintergrund ist der niedrigere Verlust der Zeitungen im WM-Jahr und die anhaltende breite Nutzung von TV als Basismedium. Die teils beträchtlichen Preissteigerungen bei gleichzeitigem Reichweitenverlust können der Prognose nach keine Basis für gesundes Wachstum der Gattung sein.

Den Studienautoren zufolge könnten Marken, die ihre Budgets auf mobile Werbung umstellen, es schwerer haben, neue Konsumenten zu gewinnen und Marktanteile auszubauen. So zeigen ROI-Messung von Zenith, dass traditionelle Massenmedien die Awareness bei Neukunden oder Gelegenheitskäufern effektiver fördern. Daher ist ein gutes Verständnis der richtigen Kanäle entscheidend für die Kundenakquise und zur Wahrung von Bestandskunden. Bei potenziellen Kunden ist die Erinnerungswahrscheinlichkeit an Fernsehwerbung 53 Prozent höher als bei bestehenden Konsumenten. Bei mobilen Werbespots sinkt sie jedoch auf 41 Prozent.

Zenith prognostiziert für TV und Radio 2017 bis 2020 ein jährliches Wachstum von einem Prozent, während die Außenwerbung um drei Prozent pro Jahr wächst. Das Kino hingegen wächst jährlich um 16 Prozent, dank Investitionen in neue Screens, erfolgreichen Filmlizenzen und einer besseren internationalen Vermarktung. Zwischen 2018 und 2020 soll der Rückgang der Zeitungsinserate bei durchschnittlich fünf Prozent pro Jahr liegen, während die Zeitschriftenanzeigen um sechs Prozent schrumpfen. Dies bezieht sich jedoch nur auf Werbung innerhalb von Printtiteln.

Die weltweiten Werbeausgaben werden laut Zenith in diesem Jahr um 4,5 Prozent steigen werden. 2019 wird ein Wachstum von 4,2 Prozent und für 2020 weitere 4,3 Prozent erwartet, so dass das jährlich Wachstum im gleichen Bereich von vier bis fünf Prozent liegen wird, in dem es auch seit 2011 liegt. In Deutschland soll das Werbewachstum bei 2,5 Prozent liegen. Hintergrund ist der niedrigere Verlust der Zeitungen im WM-Jahr und die anhaltende breite Nutzung von TV als Basismedium.


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