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Die EMail-Nutzung steigt und damit der Betrug

06.04.2020 - Die EMail-Nutzung steigt aktuell in der Corona-Krise um bis zu 40 Prozent an, Shopping-Mails legen um gut ein Drittel zu. Das zeigt eine Auswertung der beiden größten deutschen EMail-Anbieter. Das bringt auch Spam-Versender auf neue betrügerische Ideen.

von Frauke Schobelt

Weil der stationäre Handel als Folge der Corona-Pandemie schließen musste, verlagern viele Kunden ihre Shoppingtour ins Netz. Das macht sich auch im EMail-Postfach bemerkbar, wie eine Analyse von Web.de   und GMX   zeigt. Rund 37 Prozent mehr Shopping-relevante E-Mails haben die Intelligenten Postfächer in den vergangenen fünf Wochen registriert. In diesen Postfächern fassen die EMail-Anbieter United Internet   Bestellinformationen für seine Nutzer zusammen. Dabei werden mit Einverständnis des Nutzers alle E-Mails, die zu einer Bestellung gehören, analysiert und in einer eigenen Ansicht zusammengefasst. Mit der Sendungsverfolgung können sich die Nutzer zudem den Lieferstatus ihres Einkaufs direkt im Postfach anzeigen lassen.

Mobile Zugriffe steigen

Auch insgesamt nimmt der E-Mail-Verkehr in der Corona-Krise deutlich zu: Seit Anfang März verzeichnen Web.de und GMX einen Anstieg der täglichen Logins von rund 40 Prozent (Desktop-PC, Laptop). Zeitgleich wächst auch der mobile EMail-Verkehr: Die Anzahl der Nutzer, die auf Smartphones E-Mails lesen, wächst um 20 Prozent, der EMail-Versand über mobile Geräte um 30 Prozent.

Spam-Versender setzen verstärkt auf Paket-Betrug

Auf den Trend zur verstärkten E-Commerce- und Mail-Nutzung reagieren Internetkriminelle. Während zum Start der Corona-Krise vor allem Phishing-Mails mit dubiosen Angeboten zu Atemschutzmasken in den Filtersystemen landeten, haben die Spam-Versender inzwischen auf Betrug bei der Paketverfolgung umgesattelt: Dabei erhalten die Opfer eine E-Mail, die um Begleichung angeblich offener Transportkosten bittet. Das Layout ist Mails großer Logistik-Unternehmen wie DHL   , Hermes   , UPS   oder DPD   nachempfunden. Wer auf den Link zur "Bezahlung" klickt, landet oft auf einer gefälschten Login-Seite. Hier eingegebene Login-Daten wandern direkt an die Betrüger, ebenso angewiesene Zahlungen.

Um es den Betrügern nicht zu leicht zu machen, appelliert der EMail-Anbieter an den gesunden Menschenverstand. Nutzer sollten sich vor allem fragen "Habe ich etwas bestellt?", "Habe ich die Lieferkosten schon beglichen?" und im Zweifelsfall lieber im Browser direkt die Adresse des Logistikdienstleisters eintippen, statt auf den Link in der verdächtigen E-Mail zu klicken. Weitere Tipps dazu gibt es hier   .

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