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Kryptowährungen bei Deutschen unbeliebt

29.10.2020 - Deutsche wissen zunehmend mehr über Kryptowährungen, nutzen sie jedoch weniger und haben immer weniger Vertrauen in die Preisstabilität.

von Susan Rönisch

Kryptowährungen sind in den vergangenen Jahren immer bekannter geworden. Inzwischen hat fast jeder Deutsche schon einmal von Kryptowährungen gehört. Und jeder Vierte weiß sogar, wie diese digitalen Zahlungsmittel funktionieren. Doch die gestiegenen Kenntnisse über Kryptowährungen gehen nicht einher mit stärkerer Nutzung beziehungsweise stärkerem Vertrauen in diese Zahlungsmittel. Im Gegenteil. Das zeigt eine neue repräsentative YouGov   -Umfrage im Auftrag der Management- und Technologieberatung BearingPoint   zeigt.

Nutzung von Kryptowährungen gesunken

Seit dem Höhepunkt im Jahr 2017 nutzen immer weniger Deutsche Kryptowährungen. Damals gaben noch 11 Prozent der Befragten an, Kryptowährungen zu nutzen. In den Folgejahren sank die Zahl der Kryptogeldnutzer kontinuierlich und heute geben nur noch 4 Prozent an, Kryptowährungen zu nutzen.

Preisstabilität: Wenig Vertrauen in Kryptogeld

Das Vertrauen in die Preisstabilität von Kryptowährungen ist seit Jahren im Abwärtstrend. Während 2017 noch jeder dritte Befragte Kryptowährungen vertraute, gibt dies heute nur noch jeder sechste an. Dagegen ist das Vertrauen in Gold (87 Prozent) und staatliche Währungen (86 Prozent) weiter ungebrochen und im Vergleich zu 2019 weiter gestiegen.

Große Mehrheit glaubt nicht an Ablösung staatlicher Währungen durch Kryptogeld

Die überwiegende Mehrheit der Befragten (76 Prozent) glaubt nicht daran, dass Kryptowährungen zukünftig staatliche Währungen ablösen werden. Wie schon 2019 - als 77 Prozent dieser Meinung waren - genießen staatliche Währungen damit weiter einen sehr hohen Stellenwert in Deutschland.

Immer mehr Deutsche wissen über Kryptowährungen Bescheid und immer weniger nutzen sie. Dieser Trend geht mit einem stetig gesunkenen Vertrauen in Kryptowährungen einher.  (Grafik: Bearing Point)


Anlageform: Vertrauen in Gold und staatliche Währungen am größten

Kryptowährungen sind unter den Anlegern als Anlageform weiter wenig attraktiv. Fast dreiviertel der Befragten sind der Meinung, dass sie keine geeignete Anlageform sind. Wie schon in den Vorjahren bleibt Gold mit 80 Prozent klar erste Wahl bei den bevorzugten Anlageformen, gefolgt von staatlichen Währungen mit 66 Prozent.

Selbstverwahrung deutlich beliebter als bei einer Bank

Gefragt nach einem generellen Service einer Kryptoverwahrung - die seit dem 1. Januar 2020 in Deutschland gesetzlich möglich ist - gibt fast die Hälfte der Befragten (49 Prozent) an, dies lieber selber verwahren zu wollen, als es beispielsweise einer Bank zu überlassen. Nur gerade einmal 17 Prozent würden die Verwahrung der Krypto-Assets durch eine institutionelle Stelle nutzen.

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