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Berechnung: Facebook beherrscht 21 Prozent des digitalen Werbemarktes

23.01.2020 - Noch hat Facebook seine Geschäftszahlen nicht vorgestellt, doch die Analysten von eMarketer gehen davon aus, dass die Plattform rund 21 Prozent des weltweiten digitalen Werbemarktes kontrolliert.

von Frauke Schobelt

Am 29. Januar präsentiert Facebook   seine Geschäftsbilanz für 2019. Laut einer Prognose von eMarketer   erzielte die Plattform bis Ende 2019 weltweit Netto-Werbeeinnahmen in Höhe von 69,57 Milliarden US-Dollar und kontrolliert damit 21,1 Prozent des weltweiten digitalen Werbemarktes. Mit einem Anteil von 32 Prozent ist Google die weltweite Nummer 1. Mit mobiler Werbung erwirtschaftete Facebook laut eMarketer 65,25 Milliarden Dollar und baute damit seinen Anteil 2019 weltweit auf 27,1 Prozent aus.

Analystin Debra Aho Williamson erwartet für 2020 ein weiteres Wachstum der Instagram Stories, denn an diesem Format seien Werbetreibende nach wie vor sehr interessiert. Sie prognostiziert außerdem weitere Investitionen von Facebook in ECommerce-Produkte. "Instagram ist in diesem Bereich mit Checkout und anderen Funktionen führend, und wir erwarten, dass Facebook in diesem Jahr weitere Shopping-Funktionen in seiner gesamten Apps-Familie einführen wird", so Williamson.

Für Instagram prognostizierten die Analysten einen Werbeumsatz in Höhe von 15,01 Milliarden Dollar, was einem Anteil von 4,5 Prozent am weltweiten digitalen Werbemarkt entspricht und einem Anteil von 6,2 Prozent am weltweiten mobilen Werbemarkt. Der Anteil von Instagram an den mobilen Werbeeinnahmen von Facebook wachse damit auf fast 23 Prozent im Jahr 2019.

Was die Nutzerzahlen angeht erwartet eMarketer, dass Facebook 2019 1,73 Milliarden monatliche Nutzer verzeichnen konnte, was einem Plus von 5,6 Prozent gegenüber 2018 entsprechen würde. Instagram könnte seine Nutzerzahl sogar um 11,6 Prozent auf 786,4 Millionen Menschen gesteigert haben. Die weltweite Nutzerbasis von Facebook wird Williamson zufolge größer werden - mit Einschränkungen. "Die Liste der Länder, in denen die Nutzung von Facebook zurückgeht, ist seit 2018 von zwei auf fünf Länder angewachsen: Japan, Südkorea, Frankreich, die Niederlande und Deutschland. Das erhöht den Druck auf die Plattform, wertvolle Nutzer in den Industrieländern zu halten und gleichzeitig dort zu wachsen, wo es in den Entwicklungsländern noch möglich ist."

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