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Youtube zeigt im Umfeld von Kinder-Inhalten keine personalisierte Werbung

08.01.2020 - Youtube reagiert auf Kritik am Datenschutz für Inhalte, die speziell für Kinder gekennzeichnet sind. So werden keine personalisierte Anzeigen mehr eingeblendet und Kommentarfunktionen nicht mehr unterstützt.

von Frauke Schobelt

Unter anderem hatte die US-Handelsbehörde Federal Trade Commission und die Staatsanwaltschaft New York Bedenken geäußert hinsichtlich der Art und Weise, wie Youtube Daten von Kindern sammelt und nutzt. Als Reaktion darauf hatte die Videoplattform im September Verbesserungen im Umgang mit den Daten angekündigt   , die im Januar in Kraft treten:

So müssen alle Creator im Youtube Studio angeben, ob ihre Inhalte speziell für Kinder gedacht sind oder nicht. Ergänzend setzt Youtube Systeme ein, die mithilfe von maschinellem Lernen entsprechende Inhalte erkennen und kennzeichnen. Künftig behandelt Youtube personenbezogene Daten von Nutzern, die sich ein Video ansehen, das als "speziell für Kinder" gekennzeichnet ist, unabhängig vom Alter des Nutzern künftig so, als wären es die Daten eines Kindes.

Die Auswirkungen: Seit dem 7. Januar werden bei Videos, die als "speziell für Kinder" gekennzeichnet sind, keine personalisierten Anzeigen mehr eingeblendet und verschiedene Funktionen wie Kommentare, Stories, Livechat und die Benachrichtigungsglocke nicht mehr unterstützt.

Youtube ist als Plattform bei Kindern sehr beliebt. Zu den Top-Verdienern im vergangenen Jahr zählt ein Kinderstar: Laut dem Forbes-Ranking der Top Ten   verdiente der achtjährige Ryan Kaji   zwischen Juni 2018 und Juni 2019 26 Millionen Dollar - und hängt damit auch Top-Gamer ab. Die fünfjährige Anastasia Radzinskaya ("Nastya") aus Russland hat 107 Millionen Abonnenten auf ihren sieben Kanälen und verdiente 18 Millionen Dollar.

Nach anhaltender Kritik wegen unangemessener Inhalte für Kinder hatte Youtube zudem im August eine eigene Video-App für Kinder gestartet - eine Weiterentwicklung der bereits existierenden mobilen Seite "YouTube Kids"   . Die Inhalte werden nach Alter kategorisiert. Anders als bisher können die Kinder außerdem nur Videos in der Kategorie sehen, die ihre Eltern voreingestellt haben.

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