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Vierter Wechsel in Führungsposition

AOL-Europachef Dunne nimmt seinen Hut

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Dana Dunne

Das große Stühlerücken beim Internet-Konzern AOL geht weiter: Wie ein Unternehmenssprecher gegenüber ONEtoONE bestätigte, sucht sich Dana Dunne, bisher CEO von AOL Europe, „eine neue Herausforderung“. Gleichzeitig gab AOL die Übernahme der beiden Start-ups Going und Patch bekannt.

Dunnes Posten wird interimsweise von Ariel Eckstein, dem AOL-Vorstand für Geschäftsentwicklung, übernommen. Das Ausscheiden von Dunne fällt in die ersten 100 Tage nach Amtsantritt des neuen, obersten AOL-Chefs Tim Armstrong. Nach dem Ablauf der 100-Tages-Frist will AOL eine neue personelle Lösung für das Europa-Geschäft präsentieren.

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Ariel Eckstein

Der Wechsel an der europäischen Spitze ist die letzte in einer ganzen Reihe von personellen Veränderungen bei AOL. So hatte Mitte März eine Neubesetzung des obersten Chefpostens stattgefunden: Tim Armstrong, zuvor Verkaufsleiter bei Google, trat an die Konzernspitze und löste dort Randy Falco ab. Auch Ron Grant, Leiter des operativen Geschäfts, musste weichen. Zuvor hatte bereits Greg Coleman die Führung über Platform-A übernommen. Der Chefsessel der Werbesparte hat sich in den vergangenen Monaten als Schleudersitz erwiesen. Colemans Vorgängerin Lynda Clarizio musste ihn bereits nach einem Jahr wieder räumen, Curt Viebranz hatte davor sogar nur für fünf Monate darauf Platz nehmen dürfen. Auch die Leitung von Platform-A in Deutschland wurde neu besetzt: Für Harald R. Fortmann übernahm dort Marianne Stroehmann das Ruder.

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Tim Armstrong

Der neue Chef Armstrong will mit dem Kauf von Going und Patch das Geschäft mit lokalen Informationen stärken. Going bietet den Nutzern Informationen über Veranstaltungen, Ausgeh- und Freizeitmöglichkeiten in den größeren Städten der USA. Patch will in Text, Bild und Video Nachrichten und Informationen „aus der Nachbarschaft“ im Web aufbereiten. Lokale Informationen seien im heutigen Internet noch zu verstreut, so Armstrong. „Es gibt viele Informationen dort draußen, aber einfach keinen Weg für die Verbraucher, diese schnell und einfach zu finden.“ Armstrong deutete an, dass die beiden Neukäufe mit AOLs Internet-Kartendienst Mapquest verbunden werden könnten. Dem Branchendienst All Things Digital zufolge zahlte AOL insgesamt rund 10 Millionen US-Dollar für beide Unternehmen. (re)

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