Man muss nur red’n mit die Leut’

Alexander Windhorst, Geschäftsführer Kreation bei Serviceplan BRAND ONE, München

„Man muss nur red’n mit die Leut’“ sagt Alexander Windhorst. Müsse den Leuten was Tolles erzählen, sie zum Schwärmen bringen, sich verlieben lassen. Dabei hätten die One-to-One-ler den Vorteil, näher am Thema dran zu sein. So erwächst ihnen der Vorteil, länger und besser als alle alten Klassiker und frischen Onliner, zu wissen, wie man die Leute wirklich erreicht.

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Wir wollen dieser Reihe eine Pause gönnen.

Hallo Herr Windhorst,

zwei Sätze in Ihrem Beitrag haben mich besonders begeistert. Erstens: „Man muss nur reden mit die Leut‘“. Als Norddeutscher, der schon mal vier Jahre in München leben durfte, kann ich das nur unterschreiben. Und zweitens: „Wir One-to-One-ler sind am nächsten dran am Thema“. Auch hier stimme ich Ihnen zu einhundert Prozent zu. Hinzufügen möchte ich, dass letztlich alles auf ein Gespräch hinausläuft, ob BtoC oder BtoB, zum Schluss spricht ein Anbieter mit einem Kunden.

Diese Sichtweise ist auch der Grund, warum wir mit FISCHER’S ARCHIV und ONEtoONE seit dem letzten Jahrtausend für den Dialog trommeln.

Wenn man sich so in der Kommunikationslandschaft umschaut, gibt es heute kaum noch Kampagnen, die sich völlig dem Dialog verweigern. Das Problem ist nur, dass die Kunst des Dialogs längst nicht mehr nur unter dem Qualitätssiegel Dialogmarketing vermarktet wird. Viele Dialogmarketer bieten Ihr Wissen mittlerweile als digitales Marketing an oder sorgen in klassischen Agenturen für mehr Dialog. Bei den Onlinern ist theoretisch sowieso alles dialogfähig, aber sie bezeichnen sich deshalb trotzdem nicht als Dialogmarketer. Dazu kommt, dass der Dialog über immer mehr Medien geführt wird und frühere Erfahrungen allein oft nicht mehr ausreichend sind.

Wir haben das alles natürlich schon länger beobachtet und überlegt, wie FISCHER’S ARCHIV Kampagnen von heute und morgen noch besser abbilden kann. Das Ergebnis zeigen wir Anfang 2011. Was wir an FISCHER’S ARCHIV alles verändern, wollen wir jetzt noch nicht verraten. Aber weil das an dieser Stelle wichtig ist, wollen wir nicht verheimlichen, dass wir der Reihe Kreativität im Dialog nach 7!!! Jahren und 74 Beiträgen eine Pause gönnen wollen. Ein großes Dankeschön an alle, die sich dem aus der Jazz-Musik entliehenem Prinzip dieser Reihe – Call and Response – unterworfen und die Geschichte über die Jahre bis zu diesem Punkt immer weiter fortgesponnen haben.

Johannes Jagusch, FISCHER’S ARCHIV

Johannes Jagusch, FISCHER’S ARCHIV

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