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Gastbeitrag

Was man beim Erstellen einer iPad-App beachten sollte

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Birger Veit

Hohe Verkaufszahlen belegen: Apples iPad ist bei den Verbrauchern eingeschlagen. Nun sind Unternehmen und Agenturen gefragt: Sie müssen die potenziellen Kunden auf dem neuen Endgerät ansprechen und dafür entsprechende Apps entwickeln – und die dürfen kein müder Abklatsch anderer Angebote, wie etwa bereits existierender iPhone-Apps, sein, wie Birger Veit, Geschäftsführer und Mitgründer der Mobile-Agentur Cellular in einem Gastbeitrag für ONEtoONE klar stellt.

Apple hat mehr als drei Millionen iPads alleine binnen der ersten 80 Tage nach Markteinführung verkauft, kann die Nachfrage zeitweise kaum bedienen. Der Absatz des Tablets ist damit sogar erfolgreicher gestartet als jener des iPhone. Insofern haben wir mit dem iPad und den passenden Apps weniger einen Zukunfts- denn einen rasant durchstartenden Wachstumsmarkt mit attraktiven Zielgruppen und überdurchschnittlicher Zahlungsbereitschaft für gute Inhalte und Dienste. Wer seine Zielgruppe hier findet, profitiert von erprobten und bei den Nutzern etablierten Distributions- und Abrechnungsmechanismen.

Neben dieser Sicherheit liegt eine strategische Chance im Moment: Wer seine iPad-App zeitnah herausbringt, kann noch First Mover werden. Ordentlich gemachten Apps ist dabei Aufmerksamkeit sicher. Und in vielen Segmenten, nicht nur in Nischen, lassen sich Marken und Dienste als erste Anlaufstelle für die Nutzerschaft etablieren. Demgegenüber ist der Wettbewerb auf dem iPhone bereits viel härter. Hier konkurrieren zumindest theoretisch 250.000 Apps um die besten Plätze in den Top-10-Listen des App Stores. Es gibt zahlreiche Platzhirsche, die mit starken Marken ihre Segmente besetzen und bestimmte Bedürfnisse der Nutzer mehr oder minder hinreichend bedienen.

All dies ist auf dem Tablet noch weit weniger entwickelt. Dennoch sollte man auch auf diesem auf schlüssige Strategien setzen. Denn die Nutzer sind anspruchsvoll. Sie erwarten insbesondere von Paid-Angeboten spürbare Mehrwerte und können halbherzige Angebote mittels der Bewertungs- und Kommentarfunktion im App Store ebenso schnell abstrafen wie hochjubeln. Die Nutzer wissen, was in Print, Online, und oft auch schon mobil an Inhalten und Funktionalitäten verfügbar ist, und sie erwarten auf dem Tablet eine Art Best-of aller Kanäle.

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