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Warum Payback nun auch auf das Deal-Prinzip setzt

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"Payback Deals" sollen am 4. Oktober starten (Bild: Screenshot Payback-Website)

Das Kundenbindungsprogramm Payback kündigt für Anfang Oktober den Start der neuen Gutscheinplattform „Deals“ an. Über diese können Verbraucher deutschlandweite Gutscheine kaufen und mit ihrer Payback-Karte einlösen. Spezielle regionale Gutscheine gibt es vorerst in den Städten Hamburg, München und Berlin. Im Gespräch mit ONEtoONE erklärte Payback-Manager Thomas Heise die Hintergründe des neuen Angebots.

"Payback Deals" soll am 4. Oktober starten. Über die Plattform werden rabattierte Gutscheine für Artikel oder Dienstleistungen verkauft. Die Angebote sind limitiert und können sowohl von Handelspartnern, als auch von Herstellern stammen, erklärte Thomas Heise, der bei Payback die Bereich Online Sales, Payback Media sowie Financial Services verantwortet. Zum Start soll es mehrere „50 Prozent Rabatt auf ein 20 Euro Produkt“-Angebote geben. Verbraucher, die von den Gutscheinen profitieren wollen, müssen sich zuvor bei Payback anmelden.

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Thomas Heise

Payback selbst will durch "Deals" unter anderem ein weiteres Feld an Unternehmenskunden erschließen. „'Deals' können auch lokale Einzelhändler nutzen, für die die Teilnahme an einem nationalen Bonusprogramm zu teuer ist“, sagt Heise. Darüber hinaus will Payback noch stärker vom Wissen über die eigenen Kunden profitieren. Auf Basis der Kundendaten könnten Gutscheinaktionen auch künftig gezielt ausgesteuert werden. Auf der Online-Plattform werden die jeweiligen Angebote dann nur den relevanten Kunden angezeigt. „Wir können die Gutscheine zudem personalisieren, weil wir viel mehr über unsere Kunden wissen – das können andere Gutscheinportale nicht“, sagt Heise.

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Michael Stephan

„Sowohl großen, mittelständischen als auch kleinen Unternehmen bietet Payback mit diesem neuen Produkt eine Marketingplattform, die sie national und im lokalen Umfeld nutzen können. Sie gewinnen neue Kunden, können kurzfristig fehlende Auslastungen abdecken, neue Produkte in den Markt bringen und erreichen neue Kundengruppen ohne Streuverluste“, so Michael Stephan, Bereichsleiter Payback Local Business & Cooperations.

Die Verbraucher will Payback unter anderem mit der Möglichkeit, Punkte zu sammeln, von „Deals“ überzeugen. „Die Einlösung der Gutscheine ist für unsere Kunden noch einfacher. Durch das Vorzeigen der Payback-Karte ist ein Ausdrucken von Gutscheinen nicht mehr nötig“, so Michael Stephan. Zum Start der Plattform will Payback eine große Werbekampagne durchführen, so Thomas Heise gegenüber ONEtoONE.

Innerhalb von Payback bildet "Deals" einen eigenen organisatorischen Bereich. „So ein Thema braucht eine gewisse Eigenständigkeit, damit man es schnell anstoßen kann“, sagt Heise. Sein Kollege Michael Stephan betreut „Deals“ mit einem rund zehnköpfigen Team.

Hinter dem Start von "Payback Deals“ stehen Bemühungen des Unternehmens, das eigene Geschäft auszuweiten, in dem es sich verstärkt als eine Marketingplattform positioniert. „Wir sind mehr als ein Bonusprogramm“, sagt Thomas Heise. Neben dem klassischen Kundenbindungsgeschäft mit den Handelspartnern ist Payback nun in zwei weiteren Bereichen aktiv: „Deals“, angesiedelt im Bereich „Local Business & Cooperations“, bietet den Aktionspartnern die Möglichkeit zur Neukundengewinnung. Außerdem will Payback die Kooperationen mit Herstellern forcieren. Daran arbeitet unter Heise ein 20-köpfiges Team im Bereich Online Sales, Media & Financial Services. „Wir haben 20 Millionen Kunden. Die Hersteller können bei uns Targeting nach soziodemographischen Merkmalen durchführen“, sagt Heise. Zudem könnten in Aktionen die Handelspartner von Payback eingebunden werden. So habe Adidas gemeinsam mit Payback eine Promotionaktion über den eigenen Online-Shop als auch über den Payback-Partner Runners Point durchgeführt. (re)

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Zeit: 22.09.2011