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Verlagswesen

Verlagskonzerne krempeln ihre Vermarktung um

2. Teil: Das BCN und das Direktmarketing


„Wir beziehen alle werberelevanten medialen Angebote und Kommunikationsplattformen in unser Vermarktungsportfolio ein, konzentrieren uns aber vorrangig auf die Stärken unseres Leitmediums – der Zeitschrift“, sagt Schilling. Der Burda-Manager beobachtet zum Beispiel sehr genau, wie sich das iPad entwickelt, und will es „sobald es für uns und unsere Kunden sinnvoll ist, in unsere konvergente Marketingstrategie integrieren“.

Das BCN arbeitet eng mit dem Unternehmensbereich Direktmarketing zusammen. Die Zusammenarbeit erfolgt in erster Linie über TdW Dialog, ein Tool der Markt-Media-Studie Typologie der Wünsche, das das BCN mit der Deutschen Post und Burda Direct betreibt. „Die Kombination von klassischer Werbung mit Dialogmarketing ist in den Marketingstrategien unserer Kunden zunehmend fester Bestandteil“, so Schilling. Entsprechend gewinnt der Einsatz von TdW Dialog zum Nachweis von Werbewirkung zunehmend an Bedeutung.

Hintergrund: Burdas Kunden wie auch die Konsumenten stünden vor einer fast unüberschaubaren Anzahl medialer Optionen. Es ist laut Schilling „eine große Herausforderung, für jede Marke und jedes Produkt den richtigen individuellen Weg zu finden“.

Schilling selbst lebt die Burda-Philosophie. „Meine Arbeitsgeräte im beruflichen Alltag sind PC und Mac-Book sowie ein iPhone für die uneingeschränkte mobile Kommunikation“, sagt er. Über RSS-Feeds und die Nutzung mobiler Applikationen hält er sich unterwegs auf dem Laufenden. „Die Zeitschrift ist und bleibt jedoch mein liebstes Medium. Kein anderes ist in der Lage, in der Kombination von Information und Emotionalisierung sowohl höchste Aufmerksamkeit zu erzeugen und gleichzeitig zu entspannen.“ (te)

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Zeit: 23.02.2010