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Swiss Post erweitert B-to-C-Parcel

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Der Schweizer Logistiker Swiss Post International (SPI) bietet sein Produkt B-to-C-Parcel ab November europaweit sowie mit erweiterten Services an. Das gab das Unternehmen auf dem Versandhandelskongress in Wiesbaden bekannt.

Im Herbst vergangenen Jahres wurde B-to-C-Parcel gelauncht, ein Web-basierter Service, mit dem kleine und mittelständische SPI-Kunden Sendungen bis zu 31,5 Kilogramm international versenden können. Zum Start lieferte der Logistiker in sechs Länder. Nun ist das ausgegebene Ziel, bis 2012 eine Distribution in ganz Europa zu erzielen, erreicht, so André Müller, Head of Product Management B-to-C International.

Mit B-to-C-Parcel können Barcodes für den Versand auf einer einheitlichen Online-Benutzeroberfläche für alle europäischen Länder erzeugt werden. „Das vereinfacht die Distribution innerhalb Europas erheblich, und Distanzhändler müssen ihr IT-System nicht mehr anpassen, nur weil sich das Land ändert“, so Müller. In den Ländern kooperiert SPI für die letzte Meile jeweils mit lokalen Logistikern.

E-Commerce-Händler und klassische Versandhändler können die Software-Lösung außerdem als Web-Service in ihr Warenwirtschaftssystem integrieren. So lässt sich SPI zufolge der Status der Sendungen jederzeit abfragen. „Neben der Sendungsnummer ist die Abfrage in einem geschützten Bereich auch nach dem Namen des Empfängers, der Postleitzahl oder der Bestellnummer möglich“, sagt Müller. Das ermöglicht es dem Händler, den Empfänger zum Beispiel per E-Mail über die voraussichtliche Zustellung zu informieren.

Verbunden mit der europaweiten Distribution ab November ist auch eine entsprechende Lösung für Retouren. So wird eine so genannte Prepaid-Lösung eingeführt. Das heißt, den Sendungen kann ein vorausbezahltes Rücksendelabel beigefügt werden. Damit kann der Verbraucher die Ware kostenfrei zurückschicken. Der Service ist laut SPI vorerst in Österreich, der Schweiz sowie in Skandinavien verfügbar, soll aber ebenfalls in ganz Europa ausgebaut werden.

Zudem gibt es eine elektronische Erfassung der unzustellbaren Sendungen schon während des Rücktransports, so dass die Händler rechtzeitig informiert sind, welche Ware den Kunden nicht erreicht hat.

Für Mitte 2012 wäre es denkbar, B-to-C-Parcel auch interkontinental anzubieten, kündigt Müller an. (kr)

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Zeit: 04.11.2011