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Social Media: Netzwerke und herrsche!

4. Teil: 12 Tipps für den Einstieg ins Social-Media-Marketing

1. Akzeptieren Sie als Erstes, dass es sich um eines der wichtigsten strategischen Themen für die Zukunft handelt. Egal ob im B-to-C oder B-to-B Bereich. Und dann handeln Sie mit aller Konsequenz danach.

2. Seien Sie bereit für das notwendige Umdenken und Umstrukturieren innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette. Binden Sie also die Geschäftsführung so frühzeitig wie möglich mit ein. Binden Sie notfalls externe Berater für den Change-Management-Prozess mit ein.

3. Bilden Sie ein internes Social-Media-Experten-Team aus unterschiedlichen Disziplinen bzw. Abteilungen.

4. Fangen Sie mit einem Profil oder einem Blog an. Wenn hierfür alle internen Abläufe und Strukturen einfach umzusetzen waren, sind Sie bereit für den Ausbau.

5. Schaffen Sie Freiraum für dieses Team. Mindestens eine Stunde pro Tag muss in den Dialog und die Aktivitäten investiert werden.

6. Stellen Sie Budgets zur Verfügung. Mindestens einen Euro pro Jahr pro Markenfan für die aktive Betreuung in Form von Dialog, Anwendungen und Kampagnen.

7. Vernetzen Sie dieses Team mit einer universellen Social-Media-Agentur zur Ausarbeitung eines individuellen Konzepts. Rechnen Sie für die Basisarbeiten (Monitoring, Strategie, Kreation) durch Externe mit mittleren fünfstelligen Honoraren.

8. Gehen Sie nach Themen vor. Segmentieren Sie die Zielgruppen. Schaffen Sie Relevanz. Fragen Sie sich immer wieder, warum jemand Fan oder Follower werden soll. Welchen Vorteil hat er davon? Identifizieren Sie Multiplikatoren.

9. Definieren und etablieren Sie Messkriterien und deren Bewertung. Wie viel ist Ihnen ein Fan wert, wie viel Engagement, Interaktion und Weiterempfehlung?

10. Konzentrieren Sie sich auf die vier bis fünf reichweitenstärksten Plattformen in Ihrer Zielgruppe und bieten dort entsprechende Mehrwerte. Meist sind hierfür Anwendungen zu entwickeln. Rechnen Sie auch hier mit fünfstelligen Beträgen für wirklich gute Anwendungen.

11. Bereiten Sie sich auf Dialog vor. User werden Fragen stellen und erwarten Antworten, Hilfestellungen. Nutzen Sie dafür teils kostenlose Tools wie Cotweet, um bspw. Twitter zu monitoren und die Kommunikation auf mehrere Mitarbeiter zu verteilen.

12. Verstecken Sie Ihre Social-Media-Aktivitäten nicht. Geben Sie ihnen Raum auf Ihrer eigenen Website, machen Sie diese ebenfalls „social“, weisen Sie in klassischer Kommunikation, im Dialog- und PoS-Marketing und in Pressemeldungen immer wieder darauf hin.

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Zeit: 29.12.2009