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„Online-Mall“

Neckermann will mit Partnern 100 Millionen Euro umsetzen

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Neckermann.de bietet den Vertriebspartnern auch die Übernahme des Fulfillment an (Bild: Neckermann.de)

Der Versandhändler Neckermann.de peilt für das Jahr 2010 einen Umsatz von 100 Millionen Euro alleine über seine Vertriebspartner-Plattform an. Nachdem mit dem Mode-Label Timezone die Marke von 100 Partnern geknackt wurde, soll nun bis Ende des Jahres die Zahl auf 150 Vertriebspartner gesteigert werden. Dabei will Neckermann.de vor allen Dingen im Modesortiment verlorenen Boden wieder gut machen.

„Es ist kein Geheimnis, dass wir in Sachen ‚Mode-Kompetenz‘ einiges aufzuholen hatten“, sagte Ludger Schöllgen, Geschäftsführer Einkauf von Neckermann.de. „Das haben wir erkannt und machen auch in diesem Segment jetzt gute Fortschritte.“ Im Modebereich der Verkaufsplattform Neckermann.de sind aktuell Marken wie S. Oliver, Eterna und Görtz als Vertriebspartner zu finden. Neue Partner will Neckermann.de unter jenen Mode-Herstellern finden, die an „Wachstumsgrenzen in den bisher genutzten Vertriebskanälen“ gestoßen sind, so Schöllgen.

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Ludger Schöllgen

Neckermann.de hatte 2005 damit begonnen, Partner zu integrieren, für die der Versandhändler bei Bedarf auch die ganze Abwicklung übernimmt. Im Jahr 2008 öffnete sich das Unternehmen weiter und gab bekannt, sich zur „Online-Mall“ entwickeln zu wollen. Das Unternehmen setzt also wie viele andere Versender mit Wurzeln im Katalogbereich immer stärk auf das Netz als Absatzkanal. „Schon heute erwirtschaften wir rund zwei Drittel aller Umsätze im Internet“, sagte Schöllgen. Wie Marketingchef Ulf Cronenberg im Dezember in einem Interview gegenüber ONEtoONE angab, solle es zwar auch weiterhin Kataloge geben. „Allerdings werden sich künftig Erscheinungsweise und -turnus den neuen Gegebenheiten im Markt und dem geänderten Konsumentenverhalten anpassen“, erklärte Cronenberg. Im Oktober 2009 hatte die Neckermann.de-Führung bereits die Trennung vom „Big Book“ genannten Hauptkatalog bekannt gegeben. (re)

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