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Ebay will den Umsatz bis 2015 um 50 Prozent erhöhen

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John Donahoe, CEO von Ebay Inc.

Der Web-Konzern Ebay hat auf einer Investorenkonferenz in San Jose (USA) seine Wachstumsstrategie für die nächsten drei Jahre bekannt gegeben. Mit den Segmenten Ebay, Paypal und GSI Commerce soll der Umsatz bis 2015 von 14,1 Milliarden US-Dollar (2012) auf 21,5 Milliarden US-Dollar getrieben werden.

CEO John Donahoe begründete seinen Optimismus in Bezug auf steigende Umsätze damit, dass Ebay kein reines E-Commerce-Unternehmen sei, sondern im gesamten Handelsbereich Wachstumschancen hätte. Der Konzern setze einen Schwerpunkt auf „mobile, lokale und globale Handelserfahrungen“ und könne mit seiner Marktposition beispielsweise vom 10-Billionen-US-Dollar starken Handelsmarkt in den USA profitieren. Offenbar setzt Ebay darauf, dass vermehrt Offline-Händler ihre Stores mit dem Web verbinden. „Geschäfte werden nicht verschwinden, sondern weiterentwickelt“, prognostiziert das Unternehmen. Im Dezember vergangenen Jahres hatte Ebay in Berlin einen ersten Store in Deutschland eröffnet, um einzelne Funktionen der Online-Offline-Verbindung vorzustellen.

Geldfluss soll sich nahezu verdoppeln

Derzeit bewege das Unternehmen 175 Milliarden US-Dollar weltweit. 2015 will Donahoe den Fluss auf 300 Milliarden US-Dollar erhöhen. Die Rechnung setzt sich zusammen aus den Marktplatz-Umsätzen der beteiligten Händler, dem Nettovolumen aller Paypal-Zahlungen und den Umsätzen des E-Commerce-Dienstleisters GSI. Eigenen Angaben zufolge baut Ebay dabei verstärkt auf Mobile Commerce und neue Payment-Lösungen. Im Jahr 2013 sollen bereits 20 Milliarden US-Dollar aus diesem Bereich kommen.

Für das Marktplatz-Geschäft erwartet Ebay 2015 einen Konzernumsatz von rund elf Milliarden US-Dollar. Das entspreche einem jährlichen Wachstum von 14 Prozent. Mit dem Payment-Dienstleister Paypal will das Unternehmen 2015 einen Umsatz von circa 9,5 Milliarden US-Dollar erzielen. Dies wäre ein Wachstum von 22 Prozent im Jahr. Für GSI Commerce strebt das Unternehmen einen Umsatz von rund 1,6 Milliarden US-Dollar an, bei 14 Prozent Wachstum pro Jahr. (db)

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Zeit: 03.04.2013