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16.07.2009, 09:07 Uhr PIerre T. Schramm schrieb:
Definitiv JA.
BILD hat es mit seinem Leserbeirat eindrucksvoll vorgemacht. Er wird derzeit bereits zum dritten mal bestellt.
DELL und Starbucks beziehen ihre Kunden in ihren Blogs aktiv in den Marketing Dialog und die Produktentwicklung mit ein.
Dieser Schritt ist richtig und notwendig. Denn sowohl die Transparenz der Märkte als auch die Massen an alternativen Auswahlmöglichkeiten setzen Marken und den Handel verstärkt unter Druck und erfordern einen pro aktiven Dialog und Miteinbeziehen der Relevanten Zielgruppen in Produktentwicklung und Sortimentsgestaltung.
Unternehmen, die sich dieser Tatsache verschließen und dem Verbraucher weiterhin ihre eigene Vorstellung von perfekten Produkten und Sortimenten aufdrängen wollen, werden diesen Wandel schmerzlich erfahren und die Lektionen umso leidvoller erlernen müssen.
30.07.2009, 11:07 Uhr Torge Steffens schrieb:
“Lebensmittelwerbung für anspruchsvolle Zielgruppen wird in Zukunft ohne Beglaubigung nicht mehr ernst genommen. Die Herkunft von Produkten und Zutaten wird immer wichtiger. Authentische Marken mit "echten Produkten" haben deshalb gute Chancen sich im Markt zu behaupten – ob Bio oder nicht. Ob sie dazu mit mobil abrufbaren Gütesiegeln oder Zusatzinformationen online arbeiten müssen wird sich zeigen. Aber ich glaube das Vertrauen der Verbraucher ensteht zunehmend durch Überprüfung der Kommunikation und Empfehlungen im Netz.”
Torge Steffens (35) ist geschäftsführender Gesellschafter der Design-Agentur VISID, die sich mit Bio- und Nischenmarken beschäftigt und im September 2009 eine eigene Herkunftsmarke auf den Markt bringt.
28.08.2009, 01:08 Uhr Stephan Metzger schrieb:
Den letzten persönlichen Brief habe ich zu einem sehr traurigen Anlaß innerhalb der Familie gechrieben. Es gibt Situationen, da sind (noch) SMS und eMail undenkbar. Es zeigt aber gleichzeitig, welchen Stellenwert bzw. Wertigkeit das Offline-Mailing in unserer Wahrnehmnung hat. Wenn ich etwas wirklich wichtiges kommunizieren will oder der Empfänger mir etwas bedeutet, wird es den Brief noch sehr lange geben und er läßt sich nicht durch einen wie auch immer gearteten digitalen Dialog ersetzen.
31.08.2009, 01:08 Uhr Ann-Christin Zilling schrieb:
Ich will auch morgen noch Freunde haben, nicht nur Kontakte. Auch deshalb schreibe ich regelmäßig Briefe, z.B. an meine Freundin, die in einem Kloster lebt. Wobei ich an der Stelle gerne betone, dass alle Schwestern in dem Kloster über E-Mail Adressen verfügen und das Kloster eine Website hat. Über Glückwünsche oder Grüße per SMS ärgere ich mich und bei E-Mails habe ich den Eindruck, dass Herzlichkeit, Humor und echtes Interesse im Spam-Filter hängenbleiben und nur das nackte Wort ankommt. Ein Brief bleibt ein Brief. Soviel Zeit muss sein.
31.08.2009, 03:08 Uhr B. Roggenkämper schrieb:
Meinen letzten persönlichen Brief habe ich am letzten Donnerstag geschrieben. Es war aber eigentlich kein Brief, sondern ein Glückwünsch zur eisernen Hochzeit. Persönliche Briefe wie es früher üblich war, schreibe und verschicke ich eigentlich nicht mehr per Post. Nur noch Glückwünsche oder Urlaubgrüße werden als Briefe oder Postkarten durch die Post verschickt. Bei Glückwünschen handelt es sich um etwas persönliches. Daher werde ich zuküftig das als Brief oder Postkarte verschicken.
04.09.2009, 08:09 Uhr Ulrich Rudat schrieb:
Außer ein paar guten alten Postkarten aus den Ferien habe ich den letzten Jahren kaum noch Briefe verfasst. Mein letzter war ein schriftlicher Widerspruch gegen einen Amtsbescheid. Was ich aber ständig tue: Ich habe ungezählte Briefanfänge an in mir, die ich an Freunde, Verwandte etc. richte, die ich aber bisher nie geschrieben habe. Irgendwann wird es Zeit. Deshalb nehme ich Ihre Aktion als Anstoß, in Kürze mal wieder ein paar Zeilen zu Papier zu bringen.
09.09.2009, 09:09 Uhr Heike Winter schrieb:
wir sind der Meinung, dass der klassische Brief sehr wohl im Marketing und in der Kundenansprache eine große Bedeutung hat und gerade in Zeiten von SMS und E-Mail noch mehr Gewicht bekommt.
Wir laden zu unseren value!circle grundsätzlich 'klassisch' mit persönlichem Brief ein und bekommen Rückmeldungen, dass der Brief länger auf dem Schreibtisch liegt, als die E-Mail im Postfach. Ein Brief bleibt länger im Gedächtnis, als eine E-Mail - auch der Haptik wegen.
Heike Winter www.value-circle.de
09.09.2009, 02:09 Uhr Christian Holland-Moritz schrieb:
Der Brief ist tot. Es lebe der Brief! Je inflationärer der Nutzungsgrad eines Mediums zutage tritt, umso stärker sinkt sein Beachtungsgrad. In Unternehmen wird in der Regel nur zum Vorgang, was im Postkörbchen landet. Und auch im privaten Briefkasten kommt die gedruckte Botschaften noch nachdrücklicher und viel persönlicher an. Deshalb schreibe ich im Geschäftsleben regelmäßig Briefe. Zuletzt habe ich unsere Geschäftspartner brieflich über unsere neue Firmenadresse informiert. Der Beachtungsgrad des auf Papier geschriebenen Wortes ist für mich weder durch E-Mail noch durch SMS zu übertreffen.
05.10.2009, 03:10 Uhr Heiko Genzlinger schrieb:
Ja zum Ticketkauf für die Show "le reve" in Las Vegas. Nachdenm wir das Plakat gesehen hatte, habe ich direkt über Yahoo! one search den Ticketshop gefunden und dort auch direkt über das handy online ein Ticket gekauft.
06.10.2009, 10:10 Uhr Olav A. Waschkies schrieb:
Ja bereits mehrmals. Erstmalig im Juli 2007 zur Bestellung der englischen Erstveröffentlichung des letzten Bands von Harry Potter bei Amazon. Inzwischen prüfe ich bei allen größeren Anschaffungen im Store den Preis per Mobile Internet.
06.10.2009, 11:10 Uhr Martin Kreiter schrieb:
Nein, der Convenience wegen lieber am Computer. Über das Handy bislang nur begleitende Services wie "Pakete tracken" oder "mobil einchecken" etc.
06.10.2009, 01:10 Uhr schrieb:
Ich habe bisher noch keinen Kauf mit dem Handy getätigt, was aber auch an dem Modell liegen kann, dass mich derzeit begleitet. Ich denke aber über die Anschaffung eines iPhones nach, dann wird M-Commerce sicher besonders interessant, vor allem im Bereich Ticketing!
06.10.2009, 02:10 Uhr Jan-Christoph Conrad schrieb:
Persönlich habe ich bisher noch keinen Kauf mit dem Handy getätigt, das würde sich aber sicher ändern, wenn ich endlich ein iPhone hätte.
Generell habe ich aber schon zu Zeiten per Handy bei eBay geboten, als das mobile Web noch nicht einmal so hieß: Stichwort Eplus iMode. Dass das damals aber weder schnell von der Hand ging, noch intuitiv war, glaubt mir sicher jeder.
07.10.2009, 08:10 Uhr schrieb:
Ja, mehrfach. Egal ob man ein Auto ausleiht, an einer eBay-Aktion teilnimmt oder Musik kauft: Dank des iPhones und der entsprechenden Applikationen ist der M-Commerce sehr convenient geworden.
13.10.2009, 02:10 Uhr Magnus Schmidt schrieb:
Für mich als Intensiv-Shopper und zugleich Vertreter der Generation Online ist das Handy als permanenter Begleiter natürlich das ideale Informations- und Transaktionstool, um mit Applikationen wie dem mobilen Einkaufsberater von SmartShopping.de. z.B. interessante Produkte per EAN Barcode-Scan schnell, einfach und transparent miteinander zu vergleichen und die entsprechenden Angebote von Online-Shops und Ladengeschäften preislich gegeneinanderzustellen - ggfs. inklusives GPS-Navigation zum entsprechenden Geschäft mit dem preisgünstigsten Angebot. Hier kann Mobile einen echten Mehrwert für den E-Commerce bieten.
14.10.2009, 06:10 Uhr Uwe-Michael Sinn schrieb:
Ich besitze ein iPhone und kaufe daher regelmäßig im App Store bzw. Musik ein. Das hat auch eine gigantische Zukunft. Ich persönlich sitze aber ohnehin die meiste Zeit vor dem Rechner - und dann kaufe ich natürlich dort ein - das ist dann trotz iPhone immer noch wesentlich bequemer und wird es wohl auch eine Weile noch so bleiben.
19.10.2009, 09:10 Uhr Markus Hanauer schrieb:
Ja, bisher jedoch nur kleine Einkäufe wie Kinoticktes. Diese Woche wechsele ich auf ein iPhone. Dann werde ich auch andere Einkaufsmöglichkeiten testen.
20.10.2009, 10:10 Uhr Martin Recke schrieb:
Ich muss gestehen, dass ich mit dem Blackberry bis jetzt noch nichts gekauft habe. Aber wenn ich im Laden stehe und eine Frage habe, die mir kein Verkäufer beantworten kann, dann frage ich Google. Zum Beispiel, ob es die weißen Apple-Kopfhörer für den iPod nicht auch günstiger gibt als neulich im Mediamarkt am Bahnhof Altona. Ich habe sie dann bei Amazon bestellt.
27.10.2009, 05:10 Uhr Ann-Christin Zilling schrieb:
Diese vielen Leuchttürme, die für den großen Überblick, Weitsicht und Wetterfestigkeit herhalten müssen, sind selbst für ein bekennendes Nordlicht wie mich abgegrabbelt. Und wenn ich mir hier schon was wünschen darf, dann möchte ich auch keine geraden Straßen ins Nirgendwo mehr sehen. Danke :-)
01.11.2009, 11:11 Uhr Peter Prislin schrieb:
Ganz ehrlich - ich will keine Testimonials mehr sehen. Weder Prominente, die im worst case so prominent sind, dass man ihre Namen nennen muss (bevorzugt in der Kosmetikwerbung), noch die ewig rotierende und für nahezu jedes Produkt komplett austauschbare A-Prominenz, die sich ja offensichtlich auf eine Handvoll beschränkt.
Die Nummer 1 der verbotenen Metaphern ist für mich allerdings nach wie vor der Taschenrechner "Mit uns können Sie rechnen"...am besten noch in der Hand vom Kaiser oder der Tennisgräfin...
06.11.2009, 11:11 Uhr Daniel Richau schrieb:
In letzter Zeit wieder vermehrt aufgefallen: Der Aufruf "Feiern Sie mit!" Dabei ist der Anlass variabel, fast egal. 100jähriges Bestehen der Marke, 100000mal ein Produkt verkauft und sämtliche bekannte jahrezeitlichen Anlässe. Immer wieder soll ich mitfeiern. Mit einer Marke? Mit wem eigentlich? Allein vorm Newsletter? Vorm Fernseher? Nein! Ich feiere nicht mit! Und ich kann es auch nicht mehr hören!
11.11.2009, 03:11 Uhr Bert Klingsporn schrieb:
Die Inflation der Partner. Der Autohaus Partner, der Reise Partner, ihr Partner für Erfolg, Kosmetik, Telekommunikation, Wäscheservice, Immobilien, Strom, Risikomanagement, IT Dienstleistungen, Leasing, Werbung, u.v.a.
11.11.2009, 10:11 Uhr Rainer Nickel schrieb:
Was ich nicht mehr sehen will, sind die Portraits unglaubwürdig begeisterter Verbraucher, die mit vor freudiger Erregung weit aufgerissenen Augen den Mund zum "O" formen als riefen sie unaufhörlich "Sooo günstig!", "Sooo neu!" oder "Sooo toll!"
13.11.2009, 12:11 Uhr Stefanie Katrin Fehse schrieb:
Extra,top,mega,optimal,super und nicht belegbare Superlative. Oder aber Produktwerbung mit vielen kleingedruckten Einschränkungen und Ausschlüssen... Wenn man nichts Genaues sagen darf, kann oder will wäre Schweigen wohl Gold und Werben Silber.